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08. März 2017

Heiße Debatten um Menschenrechte

Acht Schülerinnen des Theodor-Heuss-Gymnasiums beteiligten sich am Planspiel "Model United Nation Regio Basel".

  1. Am Modell United Regio Basel beteiligten sich Schülerinnen des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Foto: Privat

SCHOPFHEIM/BASEL. Auch dieses Jahr fand an zwei Tagen die "Model United Nation Regio Basel" statt. Dabei handelt es sich um ein von Studenten der Universität Basel organisiertes Planspiel, das eine Simulation der UNO-Generalversammlung darstellt.

Die verschiedenen Länder werden von Schülern vertreten, die als Delegierte der jeweiligen Regierung agieren. Dieses Jahr waren es rund 250 Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Überwiegend beteiligten sich Schweizer an dem Planspiel. Zwei der teilnehmenden Schulen kamen aus Deutschland, nämlich das Gymnasium Rheinfelden und das Gymnasium Schopfheim, betreut von der Lehrerin Ehrentraud Laska.

Das Thema Menschenrechte wurde in fünf Komitees mit jeweils einzelnen Unterthemen in Angriff genommen. Vertreten war das Gymnasium Schopfheim mit acht Schülerinnen – im Komitee "Datenschutz und Privatsphäre" (USA), im englischen Komitee mit dem Thema "The global fight against poverty" ( Jemen und Myanmar) und im Komitee "Das Recht auf Asyl in den Flüchtlingskrisen des neuen Millenniums" (Türkei).

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Nach zwei Tagen anstrengender und durchaus hitziger Diskussionen und Abstimmungen wurden erfolgreiche Resolutionen verabschiedet, welche Lösungsvorschläge zu den unterschiedlichen Thematiken und Problematiken beinhalten. "Auch wenn die Fronten verhärtet waren, blieb es den Delegierten durch die konstruktive Zusammenarbeit erspart, Kriegserklärungen auszusprechen", wird berichtet.

Die anstrengende Vorbereitung auf das Planspiel zahlte sich im Nachhinein jedoch aus. Fazit aus Schülersicht: "Über neue Erfahrungen, was Politik und Diplomatie betrifft, sowie über neue Bekanntschaften konnten sich die Teilnehmer freuen".

Autor: Vanja Wagner (Schülerin)