Untersuchung läuft noch

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 20. März 2018

Herbolzheim

BI Sendemast informiert über aktuellen Stand.

HERBOLZHEIM (BZ). Das Thema Mobilfunk stand im Mittelpunkt einer Infoveranstaltung, zu der die Herbolzheimer Grünen-Ortsgruppe in den "Salmen" eingeladen hatte. Zunächst berichtete der Vorsitzende Dieter Böcherer über aktuelle kommunalpolitische Themen. Nach einer kurzen Frage-Antwort-Runde referierten Vertreter der Bürgerinitiative Sendemast über das Thema Mobilfunk in Herbolzheim.

Klaus Bruhin und Gerd Sommer erinnerten an den Anlass und die Gründung der BI und den anfänglichen Kampf gegen den Widerstand der Stadtverwaltung. Nach vielen Einzelgesprächen mit Stadträten und mehreren gemeinsamen Infoveranstaltungen war es im Sommer 2017 so weit, dass in einem von allen Fraktionen des Gemeinderats einstimmig unterstützten Antrag die Stadtverwaltung beauftragt wurde, ein sogenanntes Mobilfunkvorsorgekonzept für Herbolzheim erstellen zu lassen.

Gerhard Grimm informierte seitens der BI über den aktuell bekannten Stand des Verfahrens. Danach würden zurzeit verschiedene Standorte nach den Kriterien Mobilfunkversorgung und Strahlenbelastung untersucht. In einem folgenden Schritt solle durch den Gutachter ein Sendekataster (Immissionskarte) erstellt werden, mit dessen Hilfe man geeignete weitere Standorte herausfinden könne, die sowohl unter dem Gesichtspunkt Mobilfunkversorgung als auch Minimierung der Strahlenbelastung geeignet sein könnten. Diese Untersuchungen sollen dann in das geplante Mobilvorsorgekonzept einfließen. Dessen Ziel sei es, der Verwaltung und dem Gemeinderat einen fairen Dialog mit den Mobilfunkbetreibern auf Augenhöhe zu ermöglichen.

Laut einer Mitteilung der Grünen äußerten viele Teilnehmer den Wunsch, dass die Kommunikation mit der Verwaltung zum Fortgang des Verfahrens intensiviert werden solle.

Die Vertreter der BI betonten nochmals, dass es nicht um das "Ob" von Mobilfunksendeanlagen, sondern nur um das "Wie" gehe. Dabei sollten eine ausreichende Mobilfunkversorgung einerseits und die Minimierung der Strahlenbelastung für die Bevölkerung sowie die Rücksichtnahme auf das Ortsbild andererseits ausgewogen gegenüberstehen.

Nach einer regen Diskussion unter den Teilnehmern endete die Veranstaltung.