Vom Käse zur Kunst

Sandhya Hasswani

Von Sandhya Hasswani

Mo, 13. Oktober 2014

Herrischried

Das vielfältige Angebot des Erntemarkts lockte am Sonntag wieder viele Besucher zum Klausenhof.

HERRISCHRIED. Zahlreiche Besucher von nah und fern strömten am Sonntag zum Erntemarkt beim Klausenhof. An 45 Ständen boten Verkäufer aus der Region ihre Waren "von der Kartoffel bis zur Kunst" zum Verkauf an. "Der Markt wird von den Verkäufern wie auch Besuchern immer besser angenommen und ist zu einer wichtigen und belebenden Veranstaltung in der Gemeinde geworden", erklärte Dirk Bürklin als Mitbegründer und Mitveranstalter des Erntemarkts in Großherrischwand.

Bereits zum 14. Mal lud der Förderverein Freilichtmuseum Klausenhof unter der Schirmherrschaft der Gemeinde Herrischried für den gestrigen Sonntag zur Veranstaltung ein. Neben dem Kunststückchenmarkt im Sommer und dem Weihnachtsmarkt ist der Erntemarkt am zweiten Sonntag im Oktober mittlerweile zum fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders geworden.

Die bauernhöfliche Atmosphäre auf dem Areal rund um den Klausenhof lud die Gäste zum entspannten Flanieren ein. Der Duft von Süßem und Deftigem durchzog die Gassen, und auch für die Kleinen war an jeder Ecke etwas geboten. Da gab es Töpferwaren, Holzdekorationen, Näh-, Filz- und Strickarbeiten, Imker- und Bauernstände sowie Bastelarbeiten zu bestaunen.

Zu braven Streicheleinheiten luden die Esel von Oliver Haury ein, und wer sich auf Edelsteinsuche im Steinhaufen beim Steineklopfen einfand, durfte seiner Neugier freien Lauf lassen. Joseph Frommherz stellte sein Hobby an der Drechselbank vor, Wolfgang Fossler arbeitete am Schmiedefeuer, und an der spektakulären Seilmaschine der Brüder Dieter und Heinrich Stiefvater durfte so mancher Knirps die Kurbel betätigen. Die kostümierten Spielleute Skadefryd trugen humorvoll alte Lieder vor und das Ehepaar Ross spielte an der Zither und Mandoline.

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