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02. Januar 2013

Unterm Strich

Thierses Schwabenschelte treibt Blüten

Gemeinhin gibt es für den Badener kaum Schöneres, als über Schwaben zu lästern. Aber wenn ein Preuße, wie Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse sich da einmischt, dann gilt es, die Reihen zu schließen.

Wo kommen wir hin, wenn sich jeder über unsere Bindestrich-Mitbürger lustig machen darf. Die Schwaben in Prenzlauer Berg, so Thierse, sollten begreifen, dass sie jetzt in Berlin wohnten und nicht mehr in ihrer Kleinstadt mit Kehrwoche. Also müssten "Wecken" und "Zwetschgendatschi" aus den Bäckereien verbannt werden. Es gelte das Berlinerische zu verteidigen. Man müsse, so Thierse, als Berliner in diesem Bezirk ja langsam unter Artenschutz gestellt werden. Dass ihn FDP-Minister Dirk Niebel deshalb einen "pietistischen Zickenbart" nennt, kontert Thierse mit Verwunderung: Berliner hätten mehr Witz.

Nun wollen wir darüber hinwegsehen, dass Niebel kein Schwabe ist und Pietismus nachgerade eine schwäbische Erfindung. Auch halten wir den Einwand von EU-Kommissar Günther Oettinger, seine Landsleute finanzierten seit Jahren die Berliner Lebensqualität über den Länderfinanzausgleich, eher als Beitrag, die Vorurteile gegen Schwaben zu verfestigen. Aber Thierses Beispiele lassen den Verdacht aufkommen, dass Schwaben im Sinne von Thierse auch Badener und Bayern sein könnten, das süddeutsche, erfolgreiche Fremde an sich eben, das den Kiez verändert. Wehret also den Anfängen.

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Nun wollen wir nicht, dass Ministerpräsident Winfried Kretschmann deshalb gleich den Erdogan gibt und in Berlin eine flammende Durchhalterede an seine Landsleute hält, in der er Assimilation als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet. Vielleicht reicht es ja aus, Thierse die Seite aus dem Asterix-Bändchen zu schicken, in dem Methusalix gegen die Überfremdung seines gallischen Dorfes wettert: "Ich habe nichts gegen Fremde. Viele meiner besten Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden sind nicht von hier." Der Ehapa-Verlag sitzt übrigens in Berlin, war früher aber in Stuttgart.

Autor: tha


36 Kommentare

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Heinz Meier

Registriert seit: 30.10.2010

Kommentare: 39

02. Januar 2013 - 08:59 Uhr

Tiere als Preuße zu bezeichnen ist für ihn eher schmeichelhaft... treffender ist diesem Fall "Ossi" oder sogar "Ober-Ossi". Und man sieht doch bei diesem Ossi, wie es um das Thema "Fremdenfeindlichkeit" bestellt ist - und das beiden eigenen Landsleuten. Wenn ihn solche Kleinigkeiten stören, was denkt er dann, wenn er an Stadtteile wie Neukölln denkt?
...Außerdem: "Schrippe" ist ein wirklich hässliches Wort...

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Hans-Joachim Burghardt

Registriert seit: 29.03.2012

Kommentare: 65

02. Januar 2013 - 09:46 Uhr

Thierse würde sich hüten, statt gegen Zwetschgendatschi gegen Döner-Kebap zu polemisieren, er käme dann nämlich vors "in Permanenz tagende Inkorrektheits-Tribunal": http://www.welt.de/debatte/kommentare/article112334332/Schwaben-nerven-aber-wer-nervt-nicht-in-Berlin.html

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Wolfgang Graf

Registriert seit: 04.11.2009

Kommentare: 19

02. Januar 2013 - 11:48 Uhr

Ob Thierse überhaupt Bayern, Schwaben und Badener von einander unterscheiden kann, ist anzuzweifeln. Ein Datschi kommt nicht aus Schwaben und außerdem wird zum Leidwesen der Badener, diese außerhalb Baden von den meisten für Schwabe gehalten.

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Annemarie Müller

Registriert seit: 13.08.2010

Kommentare: 42

02. Januar 2013 - 13:24 Uhr

@Herrn Graf
Echt Komisch. Daher ist doch der Dialekt Badisch und Schwäbisch doch unterscheidbar lt. dieser Umfrage:
http://www.welt.de/vermischtes/article3730288/Joa-mei-der-Lieblingsdialekt-der-Deutschen.html

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K.M. Kugler

Registriert seit: 02.01.2013

Kommentare: 1

02. Januar 2013 - 15:38 Uhr

... ist diesem Herrn aus Ossi-Land eigentlich klar wer ihm seit 24 Jahren sein supersattes Gehalt und irgendwann seine astronomische Pension bezahlen wird ???

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Ralf Rupnow

Registriert seit: 02.01.2013

Kommentare: 6

02. Januar 2013 - 16:52 Uhr

Da haben wir es wieder, die bösen Ossis, wollen nur unsere Kohle und uns nicht schwäbeln lassen. Die Engländer und Amis dürfen, die Franzosen dürfen und die anderen auch, nur der Schwabe darf sein muffiges Sofagestell nicht mitnehmen. Grins Als Berliner ist mir absolut Wurst wie Ihr zu unserer Schrippe sagt, wir sagen sogar unvoreingenommen Spätzle. Ich möchte Herrn Thierse unsere ostdeutsche slawische Gelassenheit ans Herz legen die seit einigen Jahrhunderten den germanischen Zuzug aus dem Westen wohlwollend zur Kenntnis nimmt. manche sind sogar weit hinter Russland gewandert weil es sich gut mit den Slawen leben lässt. Kommt ruhig aber versucht uns nicht zu verbiegen, wir haben unser Herz am rechten Fleck und sind nicht auf dem Mund gefallen.

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Michael Klug

Registriert seit: 10.11.2009

Kommentare: 440

02. Januar 2013 - 17:51 Uhr

Herr Meier: Thierse kommt aus Breslau und somit aus Niederschleisien. Von Preuße oder "Ossi" kann da keine Rede sein! Ansonsten haben Sie durchaus recht mit Ihrer betrachtung und ich hoffe das Badener nicht mal wieder mit unter der Verallgemeinerung und "Schimpfwort" Schwaben fallen, denn welcher Badener will als Schwabe oder noch grässlicher als Baden-Württemberger verunglimpft werden!

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Edward Ludwig

Registriert seit: 03.06.2012

Kommentare: 4

02. Januar 2013 - 19:48 Uhr

Herr Thierse, die Schwaben haben einen Schiller hervorgebracht, ihre Automobile werden in der ganzen Welt bewundert, ihrer Qualität und
Form wegen, ihre Städte gehören zu den schönsten Deutschlands !
Und was haben Sie geleistet ? Sie haben nicht einmal den Mut , ihre Nachbarn (türkische und libanesische) wegen mangelnden Deutschkenntnissen und Integrationswillen zu tadeln ! Meckern Sie da wo es angebracht ist !
Sie sen koi Säckel, Sie sen a Schoofsäckel !

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Lieselotte Wiesler

Registriert seit: 15.11.2012

Kommentare: 35

02. Januar 2013 - 20:49 Uhr

Endlich haben es auch die Ossis kapiert: Die Schwaben führen insgeheim einen heiligen Krieg – nicht nur gegen uns Badener, sondern auch gegen die Preußen! Was die politische Korrektheit unserer gleichgeschalteten Medien bisher zu kaschieren suchte, wird nun offenbar: Die Spätzle-Fresser führen einen Dschihad gegen Deutschland und möchten einen pietistischen Gottesstaat errichten, in dem wir Frauen die Kleider von vor zehn Jahren auftragen müssen...

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Volker Morstadt

Registriert seit: 10.08.2009

Kommentare: 414

02. Januar 2013 - 22:37 Uhr

@ Herr Hauser, "Also müssten "Wecken" und "Zwetschgendatschi" aus den Bäckereien verbannt werden." Das ist es ja, der gute Herr mit dem Rauschebart sprach lt. den ersten Meldungen von "Pflaumendatschi". Was sagt uns der ganze Vorgang? Wissen ist Macht, Nichtwissen macht nichts.

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Brigitte Röhrich

Registriert seit: 01.07.2012

Kommentare: 3

02. Januar 2013 - 22:45 Uhr

Thierse ist selbst ein Zugereister in Berlin. Er stammt aus Breslau/Schlesien.

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Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

02. Januar 2013 - 22:55 Uhr

@Herr Ludwig: es hoißt Seggl, et Säckel. 'S hot mit enerem Sack nix zom do! :-P und :-)

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Alexander Wilhelm  

Alexander Wilhelm

Registriert seit: 30.07.2011

Kommentare: 547

02. Januar 2013 - 22:57 Uhr

@ Frau Wiesler

"Die Spätzle-Fresser führen einen Dschihad gegen Deutschland und möchten einen pietistischen Gottesstaat errichten, in dem wir Frauen die Kleider von vor zehn Jahren auftragen müssen..."

Ach deshalb schreibt Zalando rote Zahlen.....

http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/wirtschaft/hoher-umsatz-aber-noch-kein-gewinn

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Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

02. Januar 2013 - 23:04 Uhr

Frau Wiesler, woisch, mir sen halt a weng druff vorbereitet, seller 'Wirtschaftskrise' a weng vorher zom komme. Drom isch es gar et so falsch, Klamotte von vor 10 Johr an zom ziage.
Aber isch au egal! I leb gern in Friburg als Noigeschmeckter, au wenn I au et so echte schwäbische Wurzle han, au wenn I dort groß gworre bin. Macht nichts, mir send elle, mit ellem Leut vo hier ond sell macht ons speziell, badisch odr schwäbisch, egal.
PS: Oder bayrisch oder fränkisch oder wo auch immer her!

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Ralf Rupnow

Registriert seit: 02.01.2013

Kommentare: 6

03. Januar 2013 - 09:56 Uhr

Ein Nachtrag: Weil hier einige der Meinung sind Herr Thierse wäre kein Preuße möchte ich daran erinnern das unser "Alter Fritz" im Dusel den Österreichern Schlesien mit einem Handstreich abgeluxt hat. Na ja, ehrlicherweise muss man sagen das seine langen Kerls die Schlacht gewonnen haben die Fritze schon für verloren hielt. Seit dem sind die Schlesier auch Preußen, sog. Rucksackpreußen. Seit dieser Zeit sind auch immer mehr Schlesier nach Berlin eingewandert um Ihr Glück zu machen. An statt jetzt auf uns Preußen rumzuhacken würde mich mal Eure Meinung interessieren warum Ihr so gern nach Berlin/Preußen kommt? Ihr habt doch so schöne Städte und Landschaften wie Ihr hier schreibt?

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Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

03. Januar 2013 - 10:15 Uhr

Herr Rupnow, das ist hier vielleicht der falsche Ort, die Frage zu stellen, warum so viele von uns nach Preußen ziehen wollen.
Immerhin sind die meisten von uns Schreiberlingen eben hier und nicht dort.
Und so geht es mir ebenfalls. Ich bin gerne hier und werde hier auch bleiben, eben darum, was Sie geschrieben haben: Es ist schön hier, wir haben Berge, wir leben im 3-Ländereck, und überhaupt!
Im Läbe net ging ich ins Flachland.
Aber ... glücklicherweise kann sich ja jeder in diesem unserem Lande raussuchen, wo er sein will. Und auch das ist schön zu wissen, daß wir jederzeit nach Gusto uns verändern können. So lebt meine Tochter z. B. seit Jahren im Norden, inzwischen in Hamburg.
Uns geht's doch gut, oder?

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Bernice Bacheberle  

Bernice Bacheberle

Registriert seit: 27.02.2010

Kommentare: 2017

03. Januar 2013 - 10:23 Uhr

Thierse ist also fremdenfeindlich. Als Schwabe in Berlin wird man sich allenfalls an das hochdeutsche Wort Brötchen gewöhnen müssen, nicht aber an ein so scheußliches Dialektwort wie Schrippe!
Bei dem Klima, das in einigen Berliner Bezirken in Punkto Schwaben (oder gar aller Süddeutechen?) herrscht, geht es wie in den meisten Nachbarschaftsstreitigkeiten um nichts anderes als Neid.
@Ralf Rupnow:
Was haben Sie dagegen, wenn innerhalb Deutschlands die Leute da hinziehen, wo sie Arbeit bekommen?
Wir haben inzwischen Freizügigkeit in der EU, in Deutschland aber schon sehr lange.
Wo leben Sie denn? Im 19ten Jh???

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Fred Raab

Registriert seit: 13.06.2009

Kommentare: 139

03. Januar 2013 - 14:28 Uhr

diese Abneigung zwischen Herrn Akopatz und den Schwaben kann ich gar nicht verstehen. Passt doch wunderbar zusammen.

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Eckhard Wilhelm

Registriert seit: 19.07.2009

Kommentare: 19

03. Januar 2013 - 15:12 Uhr

Die ganze Diskussion ist total überflüssig und die Kommentare von Thierse über Niebel und Öttinger bis wer weiss wer, geistiger Müll, oder auf gut schwäbisch: Saudomms Lättagschwätz

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Kai Fischer  

Kai Fischer

Registriert seit: 17.09.2009

Kommentare: 1186

03. Januar 2013 - 16:55 Uhr

Für alle, die den Cartoon des Tages noch nicht entdeckt haben:
http://www.badische-zeitung.de/karikaturen/kampf-den-schwaben--67417015.html

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Ralf Rupnow

Registriert seit: 02.01.2013

Kommentare: 6

03. Januar 2013 - 22:24 Uhr

@Hellbardt, ich habe mich lediglich informieren wollen. Ich für meinen Teil fahre auch gern nach BW oder sonst wo hin, mal was anderes als Berlin, ich bin dann auch gern wieder zu Hause. Zuhause ist eben Zuhause und am schönsten.

@Bacheberle, bei allem Respekt, ich habe nie behauptet das nicht jeder dahin gehen kann wo er will. Nur wenn ich nach Bayern ziehen sollte werde ich mir eine Lederhose kaufen und wenn ich nach Schwaben ziehe suche ich mir noch sechs Freunde zum rumziehen. Ich werde mich also anpassen und statt Pflaumenkuchen Pflaumendatschi sagen, statt Schrippe Wecken. Ich hätte wohl Spaß an der Veränderung sonst hätte ich auch zu Hause bleiben können.

Ich wünsche mir echt ein wenig mehr Entspannung in der Diskusion

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Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

03. Januar 2013 - 22:40 Uhr

Herr Rupnow, dann sind wir wieder beieinander! Kleiner Tipp: Sagen Sie nie 'Laugenweckchen'! Das macht meine Mutter heute noch (Niedersächsin, seit über 50 Jahren in Schwaben). Geht gar nicht, eher noch 'Laugenbrötchen' ...
Oder aber Sie bleiben bei den Schrippen. Das lernen wir hier auch noch.
Anderes Beispiel: Ein Schulkollege von mir ist nach Oberbayern gezogen, genauer gesagt, in den Chiemgau (wunderschön dort). Vor bald 30 Jahren. Der spricht immer noch das Böblinger Schwäbisch und fast ohne bayerischen Akzent. And guess what? Er ist da daheim, mit allen Nachbarn und allen Kollegen. Es hängt weniger von den Begriffen ab und der Sprache, als von dem, ob man mitspielen will oder nicht. In dem Sinne: A guats Nächtle!

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Alexander Wilhelm  

Alexander Wilhelm

Registriert seit: 30.07.2011

Kommentare: 547

03. Januar 2013 - 23:02 Uhr

Eines muss man dem Thierse lassen, das Wort "Schrippe" kennt jetzt hier fast jeder. ;-)

Ich mache morgen mal einen Feldversuch. Beim Bäcker bestelle ich 3 "Schrippli"!
Mal schauen was in die Tüte (Gügel bzw. Gügle) kommt!

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Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

03. Januar 2013 - 23:13 Uhr

Oh weh oh weh Herr Wilhelm, das wird ein mageres Frühstück! :-D

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Michael Klug

Registriert seit: 10.11.2009

Kommentare: 440

04. Januar 2013 - 06:08 Uhr

Herr Rupnow: Sie fahren nicht nach BW sondern entweder nach Baden oder ins Schwäbische also Württemberg ;) ! Ein Badener hat mit Württembergern rein gar nichts am Hut. Aber vielleicht lernt man das auch endlich in Mitteldeutschland mal, denn nicht alles aus dem Südwesten ist Schwaben :) !!
Aber dennoch sind Sie in Baden herzlich willkommen und dürfen die Berliner Schnauze gerne behalten!

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Heinz Kimmig

Registriert seit: 28.06.2011

Kommentare: 3

04. Januar 2013 - 09:27 Uhr

Was macht den Herr Thierse sonst noch so den ganzen Tag, während Badener und Schwaben arbeiten?
Vor 30 Jahren wurde ich in einer Westberliner Bäckerei aufgefordert, "Weckli" zu sagen... Da war Herr Thiers noch im Mustopf.

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Ralph Walchner

Registriert seit: 26.06.2009

Kommentare: 810

04. Januar 2013 - 16:49 Uhr

Ich hab irgendwo mal gelesen, dass Berlin die Hauptstadt Deutschlands sei. Vielleicht muss man in der Hauptstadt eines Landes einfach damit leben wenn Menschen aus dem eigenen Land dorthin ziehen und vorher keinen Dialektkurs belegen.

Darüber hinaus wird in den meisten deutschen Großstädten sowieso kaum noch der lokale Dialekt gesprochen sondern hauptsächlich Hochdeutsch. Hier in der Innenstadt von Freiburg wird man ja schon schräg angesehen wenn man allemannisch spricht. Das gilt unter jungen Leuten als Bauernsprache. Sogar in München, wo ja gerne die Tradition gepflegt wird, ist der Verlust des Dialekts schon aufgefallen.

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Ralf Rupnow

Registriert seit: 02.01.2013

Kommentare: 6

06. Januar 2013 - 00:29 Uhr

Jetzt bin ich aber überrascht über Ihre Unstimmigkeiten untereinander. Ich schätze wenn die Brandenburger und die Berliner ein Bundesland bekommen hätten wäre das ähnlich gewesen. Der Mensch scheut Veränderung wie zum Beispiel statt Schrippe Wecke sagen zu müssen. Als Beckermeister-Enkel aus der Neumark der oft aus Tradition und Spaß selbst bäckt finde ich dieses Brötchen Schrippe zu nennen wichtig weil diese auch irgendwie ein Kulturgut ist. Die schwäbische Bäckerei um die es geht hat es anscheinend auch erkannt und bietet die unter Denkmalschutz stehende Ostschrippe an die es auch wert ist nach Berlin zu ziehen. Grins. Also wann kommen die Badener und die Schwaben? Ich würde sagen Sie stimmen sich zuvor ab, nicht das man sich noch begegnet, Berlin ist eben auch nur ein Dorf und man trifft sich doch immer wieder. In dem Sinne, vertragt Euch.

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Michael Klug

Registriert seit: 10.11.2009

Kommentare: 440

06. Januar 2013 - 00:59 Uhr

Guten Abend Herr Rupnow: Nur nochmal zu badischen Begriffsklärung:
Pflaumendatschi gibt es nicht, wenn dann nur Zwetschgendatschi (also Zwetchgenkuchen ohne Streussel in der Urform, die im übrigen eine Augsburger Erfindung ist)
Brötle sind keine Brötchen/Weckchen/Weggle/Weckle/Schrippen sondern Plätzchen
Schrippen etc. = Weggle
Also nochmals herzlich wilkommen,wenn Sie mal hierher verschlägt, im seit 1952/1970 schwäbisch besetzten und ausgebeuteten Baden.

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Ralf Rupnow

Registriert seit: 02.01.2013

Kommentare: 6

06. Januar 2013 - 01:21 Uhr

Sehr geehrter Herr Klug, Libertad o Muerte. Wenn Sie jemanden an der Gulaschkanone brauchen komme ich.

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Alexander Wilhelm  

Alexander Wilhelm

Registriert seit: 30.07.2011

Kommentare: 547

06. Januar 2013 - 02:38 Uhr

Die Guerillatruppe um den selbsternannten badischen Freiheitskämpfer Michael Klug, im Kampf gegen die schwäbischen Besatzer, scheint sich zu formieren!

In die Geschichte wird diese badisch/schwäbische Ausseinandersetzung wohl nicht eingehen. Falls doch, wahrscheinlich unter dem Begriff "Die Schrippen Affäre" oder "Hätte Thierse nur geschwiegen"!

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Alexander Wilhelm  

Alexander Wilhelm

Registriert seit: 30.07.2011

Kommentare: 547

06. Januar 2013 - 02:39 Uhr

@ Freiheitskämpfer Klug

Wie sehen Ihre weiteren Pläne nach der badischen Intervention in Württemberg aus?

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Frank Reiger

Registriert seit: 03.07.2012

Kommentare: 766

06. Januar 2013 - 02:44 Uhr

Fight imperialist maultaschen!

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Ralf Rupnow

Registriert seit: 02.01.2013

Kommentare: 6

06. Januar 2013 - 10:23 Uhr

Ja Herr Klug, jetzt kommt die Sache ins rollen. Sollten Sie aber jemanden für Friedensverhandlungen brauchen, ich bin Sternbild Waage, weder Schwabe noch Badener und damit besonders geeignet für diesen Job. Bei belegten Schrippen, nicht regional üblichen Getränken und Dixi regeln wir die Sache NEUTRAL. Mal sehen ob Herr Thierse ein paar Fördergelder für diesen Zweck locker machen kann, vielleicht stellt er auch seine Wohnung für die Verhandlungen zur Verfügung. Sollten wir keine Vereinbarung treffen können stellen wir in Berlin trotz knapper Kassen Notunterkünfte zur Verfügung und gewähren großzügig Asyl und bieten Sprachkurse kostenlos an. Diese sind schließlich durch den Länderfinanzausgleich schon finanziert.

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Bernice Bacheberle  

Bernice Bacheberle

Registriert seit: 27.02.2010

Kommentare: 2017

12. Januar 2013 - 12:01 Uhr

@Michael Klug:
Sind Sie auch so ein ewig gestriger, der Baden-Württemberg noch nicht akzeptiert hat?
Wir sind seit 1952 Baden-Württemberger, auch wenn jeder für sich außerdem noch Schwabe oder Badener ist. Aber wie ist es in Villingen-Schwenningen? Schwenningen ist schwäbisch und Villingen badisch, seit langem aber ein einziger Landkreis!
Und bei den berühmten Schwaben wie Schiller, Mörike usw. braucht sich kein Badener dafür zu schämen. Die Häme könnten Sie mal ablegen!
Und noch etwas:
Baden wurde durch die Schwaben nicht ausgebeutet, sondern hat sich durch die Verbindung wirtschaftlich erst richtig entwickelt. Vor 1952 war Baden ein armes Bauernland ohne große Steuereinkommen. Die nordbadische und vor allem die nordwüttembergische Industrie hat zur Entwicklung auch der Infrastruktur in Baden beigetragen. Das sollte man nicht vergessen. Und Zwetschgendatschi ist kein schwäbisches Wort, darüber sind wir uns ja wohl einig.

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Martin Roller

Registriert seit: 18.02.2012

Kommentare: 160

12. Januar 2013 - 14:29 Uhr

Boah, liebe Frau Bacheberle,

Jetz gehts aber langsam unter die Gürtellinie....

Uns Badener durch die Vokabel ""Ewiggestrige" in die Nähe der Neonazies zu stellen ist ja wohl jenseits von...!

Was bitte ist schlecht daran, stolz auf seine Heimat zu sein? Stolz auf das "Ländle" in den man aufwächst?

Ich bin mit Stolz gebürtiger Freiburger, auch wenn in unsrere Stadt nicht alles Gold ist was glänzt.

Ich bin Stolz in (Süd-)Baden zu wohnen und zu arbeiten, in einem Land in dem sich auch viele "Zugezogene" wohl fühlen und jedes Jahr Milionen Menschen aus anderen Ländern Urlaub machen.

Ich bin Stolz darauf Deutscher zu sein, auch wenn wir in der Vergangenheit dunkle Stellen in unserer Geschichte haben!

Und ich bin Stolz darauf, aus der Geschichte gelernt zu haben und nicht jedem Radikal-Nationalisten hinterherzulaufen.

Jedes Land weltweit hat seinen Nationalstolz, nur wenn ein Deutscher erklärt er sei stolz auf sein Land, ist er bekennender Neonazi.
So lange es Menschen wie Sie gibt wird sich daran auch in Hundert jahren nichts ändern und unsere Großenkel werden noch dafür verantwortlich sein, was unsere Großväter (vielleicht) verbrochen haben....

Warum spricht eigentlich niemand den Amis Ihren Nationalstolz ab, die ganze Völker in Ihrer Geschichte ausgerottet haben, die Jahrhunderte lang aktiv Menschenhandel und Sklaverei betrieben haben und die heute noch weltweit die ersten sind, die sich unter dem Deckmantel von Freiheit und zum Schutz des Erdöls mit Waffengewalt in anderen Ländern einmischen?

p.s. mein "vielleicht" bezieht sich nicht auf die Holocost-Lüge, sondern darauf, daß vor 70 Jahren nicht alle Deutschen Nazis waren, genauso wie vor 40 Jahren nicht alle "Ostdeutschen" Spitzel der Regierung waren....

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