Aufstockung

Breisgau-S-Bahn bekommt zusätzliche Wagen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 17. März 2014 um 17:54 Uhr

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

Die Breisgau-S-Bahn bekommt Verstärkung für ihren Fuhrpark – wenn auch erst im Dezember. So soll die Kapazität der Bahn auf der Strecke zwischen Breisach und Freiburg erhöht werden.

Voraussichtlich zum anstehenden Wechsel auf den Winterfahrplan wird das Nahverkehrsunternehmen zwei zusätzliche Fahrzeuge auf der Bahnlinie zwischen Breisach und Freiburg einsetzen. Das wurde beim Besuch von Verkehrsminister Winfried Hermann bei der BSB-Mutter SWEG in Lahr mitgeteilt.

Damit soll der Fuhrpark von 23 dieselgetriebenen und koppelbaren Wägen des Typs Regio-Shuttle, den die BSB für ihre Strecken nach Breisach, am Kaiserstuhl und ins Elztal einsetzt, um zwei Fahrzeuge ausgestockt werden. Damit sollen in erster Linie die aufgetauchten Kapazitätsprobleme, insbesondere in den Verkehrsspitzen, entschärft werden, heißt es in einer Pressemitteilung der SWEG. Das Land Baden-Württemberg habe gegenüber dem Zweckverband Regio-Nahverkehr das Versprechen von Verkehrsminister Hermann eingelöst. Hermann hatte im Januar 2013 für 2014 "bis zu drei" zusätzliche Fahrzeuge in Aussicht gestellt. Jetzt werden es zwei Fahrzeuge.

Am Morgen ab Breisach ein Sechsergespann

In Lahr hieß es auf Anfrage der BZ dazu, dass es sich um zwei gebrauchte Fahrzeuge handelt, die derzeit noch in Mitteldeutschland im Einsatz sind, dort dann aber frei werden. Neue Fahrzeuge beschaffe man nicht mehr, da ab 2018 ja die Elektrifizierung der Strecke geplant sei. Konkret soll ein Fahrzeug morgens den am stärksten nachgefragten, schon jetzt fünfteiligen S-Bahn-Zug verstärken, der um 6.48 Uhr in Breisach nach Freiburg startet. Beide Zusatzwagen sollen im Laufe des Tages dann weitere Verbindungen stärken, bei denen das jetzige Wagenangebot überlastet ist. Eventuell wird davon auch die Verbindung ins Elztal profitieren. Zu Tageszeiten, an denen das jetzige Fahrzeugangebot ausreicht, wird es aber keine Verstärkung geben, "wir dürfen nicht unnötig Diesel verfahren", sagte ein SWEG-Sprecher dazu.

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