Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

15. November 2017

Sie sind die Ersten beim Patienten am Einsatzort

Fünf junge Männer beginnen beim DRK-Kreisverband die Ausbildung zum Notfallsanitäter und lernen sicheres Handeln im Notfall.

  1. Fünf junge Männer haben beim DRK-Kreisverband Waldshut ihre dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter begonnen. Unser Foto zeigt (von links): Ausbildungsleiter Tobias Hein, die Schüler zum Notfallsanitäter Tizian Deck, Andreas Brunner, Sandro Palma und Patrick Dunne, Rettungsdienstleiter Heiko Zimmermann, Schüler zum Notfallsanitäter Anil Göcmen und Ausbildungsleiter Thomas Streit. Foto: DRK-Kreisverband

KREIS WALDSHUT. Fünf junge Männer haben beim DRK-Kreisverband Waldshut die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter begonnen. Eine Gesetzesreform erforderte 2014 bundesweit die Änderung der zuvor praktizierten Ausbildung und Fortbildung im Rettungsdienst. Der DRK-Kreisverband Waldshut präsentiert jetzt den dritten Jahrgang von Auszubildenden, die in der Fachsprache des Rettungsdienstes "Schüler zum Notfallsanitäter" genannt werden.

Andreas Brunner, Tizian Deck, Patrick Dunne, Anil Göcmen und Sandro Palma sind die neuen Schüler zum Notfallsanitäter beim DRK-Kreisverband Waldshut. Ihre Heimatorte sind Waldshut-Tiengen und Wutöschingen. Notfallsanitäter ist ein aktueller Ausbildungsberuf: Nach der Einführung des Notfallsanitätergesetzes vor drei Jahren wurde von den Rettungsdienstschulen ein einheitliches Ausbildungskonzept entwickelt und umgesetzt. In ihrer dreijährigen Ausbildung durchlaufen die angehenden Notfallsanitäter unterschiedliche Lernsituationen. Die Schüler lernen so den Rettungsdienst besonders intensiv kennen und ausgebildete Notfallsanitäter sind nach dem erfolgreich absolvierten Staatsexamen mit erheblichen Kompetenzen ausgestattet. Eine sichere Patientenversorgung bis zur Übernahme durch einen Arzt beziehungsweise Notarzt soll damit gewährleistet sein.

Werbung


Das Berufsbild des Notfallsanitäters löste das des Rettungsassistenten ab und stellt somit die höchste nicht-akademische Qualifikation in der Notfallrettung dar. Die Führungskräfte des Rettungsdienstes beim DRK-Kreisverband Waldshut haben bereits die vorgeschriebenen Fortbildungen mit abschließender Prüfung durchlaufen, die zur neuen Qualifikation Notfallsanitäter/Notfallsanitäterin überleiten. So auch Rettungsdienstleiter Heiko Zimmermann sowie die Ausbildungsleiter Tobias Hein und Thomas Streit, die bis zum 31. März 2018 Bewerbungen für die im Herbst 2018 beginnende Ausbildung entgegennehmen. Entsprechend der verantwortungsvollen Tätigkeit sind die Voraussetzungen für die Ausbildung anspruchsvoll: Schulische Mindestanforderung ist die mittlere Reife oder ein Hauptschulabschluss mit zusätzlicher abgeschlossener Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer. Dazu verlangt der DRK-Kreisverband von den Bewerbern, dass sie im Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse B mit mindestens einjähriger Fahrpraxis sind, ferner gesundheitliche Eignung, Führungszeugnis, Team- und Konfliktfähigkeit sowie körperliche und seelische Belastbarkeit.

Bewerbung und Auskunft: Ausbildungsleitung des DRK-Kreisverbands Waldshut, Tobias Hein (per E-Mail: hein@drk-kv-wt.de) und Thomas Streit (per E-Mail: streit@drk-kv-wt.de), Tel. 07751/873548.

Autor: Arete Mohringer-Keller