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22. Dezember 2009 01:02 Uhr
Tarifmodell
Gema erhöht die Preise moderat
Der Streit zwischen der Gema und den deutschen Veranstalterverbänden ist beigelegt. Gerade kleinere Veranstaltungen werden nicht so stark mit Gebühren belastet, wie ursprünglich geplant.
Nach Angaben der Beteiligten haben sich der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (idkv) und der Verband der Deutschen Konzertdirektionen (VDKD) mit der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (Gema) auf ein neues Tarifmodell geeinigt.
Vor allem Kleinveranstaltungen mit bis zu 2000 Besuchern sollen so weniger stark belastet und dadurch eine Erhöhung der Eintrittspreise vermieden werden.
Der neue Tarif für Veranstaltungen bis 2000 Besucher beginnt kommendes Jahr mit drei Prozent Abgaben und steigert sich in Schritten von 0,5 Prozent bis zum Jahr 2014 auf fünf Prozent. Die Mengenrabatte sollen bei mehr als 40 Konzerten auf 12,5 Prozent, bei mehr als 80 Konzerten auf 15 Prozent und bei mehr als 200 Konzerten auf 17,5 Prozent angehoben werden.
Sponsorengelder werden vorerst nicht in die Bemessungsgrundlage für die Gema-Vergütung einbezogen. Die beiden Berufsverbände vertreten rund 500 Agenturen und Konzertveranstalter.
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Autor: dpa
