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13. September 2017

Neue Spielmöglichkeiten für Kinder

BZ-SPIELPLATZCHECK (TEILE 16 BIS 18): Im Baugebiet Hosenmatten in Burgheim gibt es zwei neue angelegte Spielplätze.

  1. Der neue Spielplatz Nussbauhain im Baugebiet Hosenmatten Foto: Hannah Fedricks Zelaya

  2. Julius spielt auf dem Spielplatz Kaiserstuhlblick im Sand. Foto: Hannah Fedricks Zelaya

  3. Carl auf der Kleinkinderrutsche im Oberen Garten Foto: Hannah Fedricks Zelaya

LAHR. BZ-Mitarbeiterin Hannah Fedricks Zelaya hat im BZ-Spielplatzcheck mit ihren Söhnen die Lahrer Spielplätze unter die Lupe genommen. Heute: die Burgheimer Spielplätze Nussbaumhain, Kaiserstuhlblick und Oberer Garten.

Nussbaumhain

Der Spielplatz liegt im Neubaugebiet Hosenmatten. Parkplätze gibt es nur entlang der Straße. Die nächsten Bushaltestellen sind "Burgheimer Kirche" und "Im oberen Garten", angefahren von der Linie 104. Beide sind ungefähr gleich weit vom Spielplatz entfernt. Vom "Oberen Garten" aus muss man die Hintergasse hinunterlaufen und dann links in den Burghardblick einbiegen. Von der Haltestelle "Burgheimer Kirche" aus muss man der Schutterlindenbergstraße folgen, die links hinauf in die Hintergasse übergeht, und dann rechts in den Burghardblick einbiegen.

Was sagt die Mutter?
Der Spielplatz ist eher eine Art Mini-Park. Auf einem Stück Wiese liegt – wie der Name schon sagt – ein schön angelegter Walnussbaumhain. Rund 30 Bäume sorgen für Schatten. Der Platz ist relativ neu angelegt, es gibt viele Bänke und genau drei Spielgeräte: eine Kleinkindwippe, ein Karussell und eine Wippe. Diese Spielgeräte aus Holz sind thematisch passend zum Nussbaumhain gestaltet. Die Kleinkindwippe ist ein Eichhörnchen mit einer Nuss zwischen den Pfoten, die Wippe aus einem Stamm geschnitzt und als Karussell dreht sich ein kindshoher Nussknacker um sich selbst.

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Der Platz ist zudem sehr sauber und gepflegt. Ein Manko ist allerdings, dass er zur Straße hin offen ist, das heißt: Kinder im Blick behalten! Die anliegenden Straßen sind aber Anliegerstraßen, daher herrscht kaum Verkehr.

Wie gefällt’s den Kindern?
Der Platz gefällt den Kindern, sie springen gleich davon. Die Spielgeräte werden alle ausprobiert und für gut befunden, danach ist die Fantasie gefragt. Wir haben einige Spielsachen und Bälle dabei und damit vergnügen sich die Kinder den ganzen Nachmittag.
Fazit
Der Nussbaumhain ist ein schöner Treffpunkt. Ein richtiger Spielplatz mit vielen Geräten ist er nicht, er bietet jedoch Raum, die vorhandenen Spielgeräte mit eigenen Spielen zu verbinden. Mit Bällen, Springseilen oder Ähnlichem im Gepäck kann man hier – gerade, wenn man keinen eigenen Garten hat – einen entspannten Nachmittag verbringen.

Kaiserstuhlblick

Der Spielplatz ist nur über einen Fußweg zu erreichen, allerdings gibt es entlang der Straße Kaiserstuhlblick Parkplätze. Wenn man die Straße hinauf geht und dann rechts abbiegt, kommt man direkt auf den Fußweg, der zum Spielplatz führt. Die nächste Bushaltestelle ist "Hosenmatten" in der Burgbühlstraße Richtung Heiligenzell und wird von der Linie 104 angefahren. Von dort muss man am Kreisverkehr in die Kirschbaumallee gehen und die erste Abzweigung links nehmen.

Was sagt die Mutter?
Der Spielplatz Kaiserstuhlblick eignet sich eher für ältere Kinder. Er ist relativ neu angelegt und wirkt sauber und gepflegt, allerdings liegt er größtenteils in der Sonne. Nur beim Sandkasten gibt es ein wenig Schatten. Der Spielplatz wird dominiert von einem großen, schön gestalteten Klettergerüst. Außerdem gibt es noch eine Seilbahn und zwei Schaukeln mit einer Art Sicherheits- oder Haltestange. Sicher ist das Gelände: Zum Wohngebiet hin wird es mit einem Zaun abgegrenzt, Büsche reichen zur Abgrenzung zu den Feldern und dem Fußweg.

Wie gefällt’s den Kindern?
Meine Jungs versuchen sich als erstes am Klettergerüst. Sogar der zweijährige Aaron klettert hoch und versucht sich an den Seilen weiterzuhangeln. Leider sind seine Füße noch nicht so lang, wie er das gerne hätte und er muss relativ schnell aufgeben und wieder von vorne anfangen. Ihn stört das allerdings nicht. Trotzdem ist das Klettergerüst eher etwas für ältere Kinder, genauso wie die Seilbahn, bei der der fast vierjährige Jim noch Schwierigkeiten beim Aufsteigen hat. Trotzdem liebt er die Seilbahn, genauso wie sein Freund Carl, der es auch schon ganz alleine hinaufschafft. Carl und sein kleiner Bruder Julius kommen immer wieder gerne auf den Spielplatz, allerdings nicht bei sonnigem Wetter, weil sich die Hitze dann zu sehr staue, erzählt ihre Mutter Rosa Ahlborn.

Fazit
An einem wolkigen Tag und mit Kindern ab vier Jahren ist der Spielplatz einen Ausflug wert. Für Kleinere hat er, abgesehen vom Sandkasten, wenig zu bieten.

Im oberen Garten

Es ist ein sehr kleiner Spielplatz ohne eigene Parkplätze. Es kann allerdings entlang der Straße geparkt werden. Die nächste Bushaltestelle "Im oberen Garten" liegt ein Stück entfernt und wird von der Linie 104 angefahren. Von dort aus geht man ein Stück hinunter entlang der Burgbühlstraße. Bei der Burgheimer Kirche kann man an der Fußgängerampel die Straße überqueren und in den oberen Garten einbiegen. Dann nimmt man die erste Abzweigung rechts und gleich wieder links. Der Spielplatz liegt zwischen den Hausnummern 37 und 39.

Was sagt die Mutter?
Der Spielplatz ist sehr klein und abgesehen von der Tischtennisplatte nur etwas für kleine Kinder. Es gibt eine Schaukel, eine kleine Rutsche und eine Wippe. Alles ist von einer der zwei Bänke mühelos zu überblicken und liegt im Schatten. Das kleine Spielquadrat ist von Bäumen und Hecken begrenzt. Insgesamt macht der Platz zwar einen sauberen, aber auch verwahrlosten Eindruck. Er scheint ein verlassener Spielplatz zu sein, der – wenn überhaupt – nur selten benutzt wird.

Wie gefällt’s den Kindern?
Sie sind zunächst etwas enttäuscht, weil der Platz so übersichtlich ist. Dann probieren sie die Rutsche aus und sind von ihr begeistert. Sie ist perfekt für Kinder im Alter zwischen zwei und vier, und daher wird gerutscht und gerutscht. Auch die Schaukel und Wippe sind funktionstüchtig. Spaß haben die Kinder dabei, aus dem Klee, der auf dem Platz überall wuchert einen großen Blumenstrauß zu pflücken, aus dem die Mütter dann Blumenketten basteln sollen. Verwilderung kann also durchaus auch Spaß machen.

Fazit
Der Platz ist ein kleiner Nachbarschaftsspielplatz, zu dem sich ein Ausflug nicht lohnt. Er ist höchstens ein netter kleiner Zwischenstopp, wenn man beim Spazierengehen daran vorbei kommt.

Alle Spielplatztests im BZ-Dossier: http://mehr.bz/spielplaetze-in-lahr

Autor: Hannah Fedricks Zelaya