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25. Februar 2010 22:31 Uhr
Entscheidung
Land kauft die Steuersünder-CD nicht
Baden-Württemberg hat sich entschieden. Das Land lässt die Finger von den Daten von Steuersündern, die ihr Geld in die Schweiz schafften. Das erfuhr die Badische Zeitung nach einem Spitzengespräch der Regierung.
Wie mit dem Angebot verfahren werden soll, will das Land dem Bundesfinanzministerium überlassen.Das beschlossen Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) und sein Stellvertreter Justizminister Ulrich Goll (FDP) sowie Finanzminister Willi Stächele (CDU).
Während das Berliner Ministerium bisher keine rechtlichen Probleme erkennt, sehen Goll und Mappus die Gefahr, dass Amtsträger sich durch den Kauf strafbar machen und deshalb verfolgt werden könnten.
Die Zahl der Steuersünder, die sich anzeigen, steigt indes rasant. Bis Donnerstag hatten sich 1302 Baden-Württemberger bei den Finanzämtern gemeldet. Das Volumen nachzuversteuernder Kapitalerträge beläuft sich auf 139 Millionen Euro. "Die Bußfertigkeit nimmt rapide zu in der Karzeit", sagte Finanzminister Stächele.
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Autor: Bettina Wieselmann
