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19. März 2012

Interkulturell soll das Jubiläum sein

Bürgermeisterin Quellard besuchte erstmals Laufenburg.

LAUFENBURG. Mit einigen kulturellen Veranstaltungen für die Bevölkerung, offiziellen Festlichkeiten und Ausstellungen soll anno 2013 das 40-jährige Bestehen der deutsch-französischen Städtepartnerschaft zwischen Laufenburg und Le Croisic gefeiert werden. Darauf verständigten sich die Spitzen beider Städte und der Vorsitzende des Freundeskreises, Torsten Amann, am Wochenende beim ersten Besuch der Bürgermeisterin von Le Croisic, Michèle Quellard, in der Waldstadt.

In beiden Städten soll 2013 das Thema Verschwisterung ganz groß geschrieben sein. Die Veranstaltungen sollen da wie dort die Bevölkerung ansprechen und somit dem interkulturellen Austausch dienen, sagte der Laufenburger Rathauschef Ulrich Krieger. Wichtig sei, dass die örtlichen Vereine ins gemeinsame Programm eingebunden werden.

Die Vorbereitungen standen im Mittelpunkt des Treffens mit einer vierköpfigen Delegation aus Le Croisic. Neben Bürgermeisterin Quellard waren der Erste Stellvertreter Gérard Le Cam (Ressort Finanzen), Stellvertreterin Danièle Charlot (Gemeinschaftsleben) und Verwaltungsleiterin Joëlle Meunier angereist. Am Freitagabend waren sie am Flughafen Basel/Mulhouse abgeholt worden, am Sonntagmittag machten sie sich wieder auf die Heimreise in die Bretagne.

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Bei der Besprechung am Samstagmorgen wurden die Eckpunkte der Feierlichkeiten im nächsten Jahr festgelegt. Auf der deutscher Seite ist die Laufenburger Fasnacht mit ihrer langen Tradition einer der Ausstellungsschwerpunkte. Am Samstagnachmittag zeigten die Gastgeber der Delegation vom Atlantik die nähere Umgebung. Dank der beiden Übersetzer Dieter Schwandt und Nadia Amann war die Sprache kein Hindernis. Der Ausflug führte unter anderem an den Rheinfall nach Schaffhausen und in die Metzgerei von Stadtrat Rainer Stepanek, wo die Besucher den Weg eines Tieres bis zur Wurst aufgezeigt bekamen. Der Tag klang mit einer Weinprobe aus.

Der Sonntag begann mit einer Führung durch die Laufenburger Altstadt, die im historischen Ambiente des Hauses Maria Grün endete. In der Zunftstube der Narro-Altfischerzunft 1386 gab Archivar Hubert Mutter einen interessanten Abriss über die Geschichte des Hauses und der jüngeren Vergangenheit Laufenburgs – mit der Lachsfischerei und dem Bau des Rheinkraftwerks. In einem Kurzfilm, in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts aufgezeichnet, wurde die Urkraft des Rheins deutlich, als er noch über die Felsen rauschte. Mittendrin die Fischer, die stattliche Exemplare an Lachsen, regional auch als Salm bezeichnet, herausholten.

Die herzliche Verabschiedung der Delegation war durch den Austausch von Geschenken umrahmt.

Informationen rund um die anno 1973 besiegelte Partnerschaft zwischen Laufenburg und Le Croisic gibt es im Internet auf der neuen Homepage des Deutsch- Französischen Freundeskreises unter http://www.laufenburg-lecroisic.de

Autor: Ralph Fautz