Umweltschäden

Sollen wir denn einfach so weiterwursteln?

Herrmann Barth

Von Herrmann Barth (Ehrenkirchen)

Mo, 26. November 2018

Leserbriefe

Zu: "Hohe Kosten durch Umweltschäden", Agenturbeitrag (Wirtschaft, 21. November)

Ich möchte alle BZ-Leser, die den oben genannten Artikel nicht gelesen haben, ermuntern, dies nachzuholen.

Ohne das Engagement der Bürgerinnen und Bürger gäbe es in Deutschland keine Energiewende. Die Politik, allen voran die CDU, hat im Verbund mit den Energiekonzernen von Anfang an die Erneuerbaren bekämpft. Selbst Anfang Oktober 2018 musste man entsetzt feststellen, dass RWE und die CDU/FDP-Landesregierung von NRW kurz vor der alles entscheidenden Gerichtsverhandlung auf Eskalation setzten. Weiterhin will unser Wirtschaftsminister Altmaier die schon recht niedrige Einspeisevergütung für PV-Strom kürzen, weil die Modulpreise günstiger geworden sind. Besteht eine PV-Anlage nur aus Modulen, Herr Altmaier?

Sollten wir bei den Umweltschäden, die die Braunkohle verursacht, weiterwursteln? So lange ist es gar nicht her, da hat ein ehemaliger Bundesminister für Wirtschaft und Technologie erklärt, dass unsere Stromnetze maximal fünf Prozent an Wind- und Sonnenenergie aufnehmen können...Herrmann Barth, Ehrenkirchen