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05. November 2009

Leserbriefe

Mieterhöhungen

"Das Gericht hat

uns Recht gegeben"

Zum Leserbrief "Konsensfähigkeit und Diplomatie gefragt" vom 26. Oktober zur Mieterbeiratswahl der Freiburger Stadtbau.
Danke der Bürgerinitiative "Wohnen ist Menschenrecht" (WIM) und der Mieterinitiative Brühl-Beurbarung. Danke, für euren unermüdlichen Einsatz für uns Mieterinnen und Mieter der Freiburger Stadtbau. Ihr habt uns dabei unterstützt, ungerechtfertigten Mieterhöhungen nicht resigniert zuzustimmen und gemeinsam zu kämpfen. Das Gericht hat uns Recht gegeben. Viele Mieterhöhungsforderungen wurden zurückgewiesen, weil sie ungesetzlich waren. Vom künftigen Mieterbeirat erhoffe ich, dass er sich bei solch wichtigen Themen wie Mieterhöhungen genauso für die Mieter einsetzt, wie es WIM und die Mieterinitiative Brühl-Beurbarung getan haben.



Wiedersehen

"Die damalige

Adolf-Hitler-Straße"

Zum BZ-Bericht "Nur ein einziges Gebäude blieb stehen" aus der Serie "Wiedersehen!" über die Bertoldstraße einst und jetzt (BZ vom 26. Oktober).
Die Aufnahme von 1944 zeigt nicht die Häuserzeile "zwischen Kaiserstraße (heute: Kaiser-Joseph-Straße) und Universitätsstraße", sondern zwischen der damaligen Adolf-Hitler-Straße und der Universitätsstraße.

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Post

"Eilig durfte man

es nicht haben"

Zur Berichterstattung über Veränderungen bei Postfilialen und Postagenturen in Freiburg.

Vieles soll ja so einfach werden, was die Vereinfachung des Alltagslebens angeht. Diese These sollte man jedoch nicht in der Umsetzung erwarten, wenn es sich um die Post handelt. Wollte ich doch ein Paket zum Versand aufgeben, was jedoch seit einiger Zeit in Günterstal wegen aufgelöster Poststelle nicht möglich war. Die nächstgelegene Poststelle befindet sich bei der Johanniskirche. Dieses Ziel peilte ich an einem Freitag mit der Straßenbahn – bewaffnet mit dem schweren Paket – an. Neben mir auch andere Postkunden wurden mit dem Hinweis an der Eingangstür konfrontiert "Wegen Betriebsversammlung geschlossen!". Also ergab sich für mich die Wiederholung meines Vorhabens am Montag. Wieder Bahnfahrt und die Ankunft bei der Poststelle. Die Überraschung war die Menschenschlange von 28 Kunden mit Geduld und Ausdauer. Eilig durfte man es nicht haben. Eine Flugbuchung in den Orient würde sich geradezu als gemütlich erweisen. Dafür gibt es aber ein Dutzend neu eingerichteter Handyläden mit beachtlichem Platzangebot und ohne Menschenschlangen.

Autor: Bernadett Baumann, Brühl-Beurbarung