Ökologisch wie ökonomisch falscher Weg

Uta Pfefferle

Von Uta Pfefferle (Freiburg)

Sa, 09. Februar 2019

Leserbriefe Freiburg

Im "Münstereck" bringt Ihr Redakteur Uwe Mauch es auf den Punkt: "...Dabei tut die Stadt viel für mehr Klimaschutz und doch zu wenig, denn er wird auf der politischen Prioritätenliste überholt...."

Und da können über 3500 junge Menschen für den Erhalt der Natur und für ein weltweit ökologisches wie ökonomisches Umdenken und anders Handeln sich auf dem Platz der Alten Synagoge zum Demonstrieren treffen.

Die Stadtverwaltung will im Gegensatz dazu ihren ökologisch wie ökonomisch falschen Weg hier vor Ort mit der Bebauung der Dietenbachlandschaft durchsetzen.

Als würde der liebe Gott dort einen neuen Paradiesgarten schaffen, bezahlbare Wohnungen und Häuser auf dem Areal CO2-neutral, ohne Ressourcenverbrauch entstehen lassen für alle mühselig beladenen Wohnungssuchenden der Stadt und alle, die in das Freiburger Wunderland hereinschwärmen möchten.

Dieser liebe Gott existiert nicht. Fehlentscheidungen haben wir Menschen ganz allein auszubaden. Die Stadt hat noch viele nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten, Wohnraum zu schaffen, da sollten wir lieber auf die vielen jungen Menschen hören, die um ihre Zukunft bangen.

Uta Pfefferle, Freiburg