Ein kreatives Begegnungszentrum

Katharina Bartsch

Von Katharina Bartsch

Mo, 11. Juni 2018

Lörrach

Die Dieter-Kaltenbach-Stiftung ist mit mittlerweile 105 Mitarbeitenden im ganzen Kreis aktiv.

LÖRRACH (kba). Die Dieter-Kaltenbach-Stiftung ist eine Einrichtung, die im ganzen Landkreis Lörrach in ein regionales Netzwerk eingebunden ist und besonders Angebote für Kinder und Jugendliche einrichtet oder unterstützt. Neben den eigenen Angeboten im Haus in Lörrach wie etwa dem Ferienprogramm, dem Kinderhort, den Projekten für Schulklassen oder als Teambildungsmaßnahmen, den VHS-Kursen und den offenen Werkstätten sind auch immer mehr und mehr Aufträge von verschiedenen Gemeinden hinzugekommen. So ist die Kaltenbach-Stiftung seit 2008 auch Trägerin des Kulturparks Tutti-Kiesi, einer Einrichtung der Stadt Rheinfelden.

Die Stiftung, die 1965 von Dieter Kaltenbach gegründet wurde, hat sich heute zu einem Sozialunternehmen entwickelt, das neben der eigenen Stiftungsarbeit auf der Basis von Leistungsvereinbarungen mit Kommunen und Gemeinden wichtige Aufgaben übernimmt. In Lörrach etwa werden neben der mobilen Jugendarbeit die Jugendtreffs in den Ortsteilen Haagen, Hauingen, Brombach und Tumringen betreut, dazu kommt die Ganztagsbetreuung an der Fridolinschule in Stetten. In Steinen, Kandern, Lörrach, Warmbach und Grenzach gehört die Schulsozialarbeit zum Aufgabenbereich der Dieter-Kaltenbach-Stiftung. In Grenzach-Wyhlen betreibt die Stiftung außerdem die Kita ideenReich, die Betriebs-Kita der Roche Pharma AG.

Mittlerweile 105 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – darunter auch Studierende, Jugendliche und junge Erwachsene im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJler) oder im Bundesfreiwilligendienst (Bufdis) – zählt die Dieter-Kaltenbach-Stiftung heute. Die Stiftung an sich bezeichnet sich als Begegnungszentrum, bei dem es sehr viel um Kreativität geht, wie Geschäftsführer Bernd Schanders sagt. Angefangen mit dem Abenteuerspielplatz stehen vor allem die Sozialarbeit und kreativen Angebote im Mittelpunkt. "So war es auch vom Stifter Dieter Kaltenbach gedacht", sagt Bernd Schandera. Besonders seit dem Jahrtausendwechsel kamen immer mehr Aufgabenbereiche dazu, wie etwa die Jugendarbeit in Lörrach 2001, die Jugendarbeit in Weil am Rhein 2007, die Schulsozialarbeit 2008 und das betreute Jugendwohnen 2011.