Lörracher Jungforscher sind aktiv

Dora Schöls

Von Dora Schöls

Fr, 11. Januar 2019

Lörrach

Beim Regionalwettbewerb von "Jugend forscht" wird das Phaenovum erneut stark vertreten sein / 18 vielfältige Projekte.

LÖRRACH (dos). Wie schnell wächst Gras und kann man Sternschnuppen hören? 34 Schüler und Schülerinnen aus Lörrach nehmen an den Regionalwettbewerben "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" in Freiburg teil. Die Projekte der Jugendlichen reichen von mathematischen über chemische Themen bis zur Arbeitswelt und den Geo- und Raumwissenschaften.

Bei den Wettbewerben Jugend forscht und Schüler experimentieren nehmen seit Jahren immer auch Schüler aus Lörrach teil – mit großem Erfolg. 2018 fuhren die Jugendlichen, entsendet vom Schülerforschungszentrum Phaenovum, sieben Regionalsiege ein; zwei Teams qualifizierten sich im Landeswettbewerb für das bundesweite Finale. Nun steht der nächste Regionalwettbewerb vor der Tür. 17 Mädchen und 17 Jungen vom Phaenovum zwischen 10 und 16 Jahren haben 18 Projekte eingereicht. Laut Geschäftsführerin Helga Martin sind 18 Projekte "schon sehr gut" – aber keine ungewöhnliche Zahl. Im Vorjahr waren es 13 Projekte. Bis Sonntag müssen die Schüler ihre Projekte schriftlich vorstellen – eine Hürde, die manchmal nicht alle Projekte nehmen, so Martin.

Die Jugendlichen untersuchen unter den vielfältigen Projektthemen etwa, warum Kühe im Sommer mehr Milch geben, ob die Venusfliegenfalle zählen kann und weshalb sich ein Teebeutel dreht, wenn man ihn aus der Tasse nimmt. Helga Martin vom Phaenovum weist auf besonders anspruchsvolle Projekte hin, etwa die Frage, ob sich Ionenwind als Antrieb eignet. Auch gesellschaftlich sehr aktuelle Themen sind dabei: Ein Team erforscht Mikroplastik in Steinsalz, eine 16-Jährige will herausfinden, ob man Bioethanol aus überflüssiger Biomasse gewinnen kann und ein 15-Jähriger fragt nach der Sicherheit von Pin-Eingaben in Fahrkarten- und Geldautomaten.