Alltagswissen

Was ist der Unterschied zwischen Rauch, Qualm und Dampf?

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

Sa, 28. April 2018 um 19:20 Uhr

Bildung & Wissen

Ziehe ich an einer Zigarette, entsteht Rauch, bei einer E-Zigarette wird dagegen Dampf freigesetzt. Per definitionem unterscheiden sich Dampf und Rauch deutlich.

Geht ein flüssiger oder fester Stoff in den gasförmigen Zustand über, wird er zu Dampf. Dieser ist chemisch rein und unsichtbar. Sichtbar wird er erst, wenn sich Luft beimischt – erkennbar an den feinsten Tröpfchen, die sich dann bilden. Das bekannteste Beispiel dafür ist der Wasserdampf, den wir als Wolken oder Nebel wahrnehmen.
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Rauch ist ebenfalls ein Gas, allerdings eines, das feinste Festkörper enthält, sogenannte Partikel oder Ruß. Diese Partikel sind Reste einer Verbrennung – etwa wenn eine Zigarette angezündet wurde. Rauch ist für den Menschen meist schädlich. Je mehr Partikel Rauch enthält, desto dichter ist er.

Bei besonders dichtem Rauch spricht man von Qualm, eine wissenschaftliche Definition dafür gibt es allerdings nicht. Zusammengefasst: Kocht das Nudelwasser mit den Nudeln drin, ist das, was aufsteigt, Dampf. Vergessen wir den Topf, ist das Wasser irgendwann alle, die Nudeln fangen an zu verbrennen – jetzt entsteht Rauch. Dauert es zu lange, bis wir das endlich bemerken, kommen wir schließlich in eine verqualmte Küche.

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