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13. Oktober 2017

Kampf gegen den Hunger

KOMMENTAR: Warnung an alle

"Keine Hexerei", "das größte lösbare Problem der Welt" – lauscht man den Experten der UNO, dürfte der Sieg über den Hunger nur noch eine Frage der Zeit sein. Und in der Tat werden genug Lebensmittel produziert, um mehr als die gut 7,5 Milliarden Menschen auf der Welt zu versorgen. Was bleibt, ist das alte Problem: die gerechte Verteilung. Sie will weiterhin nicht gelingen, im Gegenteil. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft nicht nur innerhalb von Ländern, die Unterschiede werden auch größer im globalen Vergleich. Dass sich die Lage vieler armer Menschen nur sehr mühevoll ändern lässt, hat eben meist menschengemachte Ursachen: Kriege, Vernachlässigung der Landwirtschaft, Klimawandel, Verschwendung – und Desinteresse. Fast möchte man darob verzweifeln. Denn die Leidtragenden sind vor allem diejenigen, die für ihre Lage am wenigsten können: Kinder und Frauen, überhaupt die Zivilbevölkerung. Sie wird vielerorts nun im Rahmen der Nothilfe unterstützt, die wichtig ist, aber leider nicht nachhaltig die Lebensbedingungen der Menschen verändern kann. Doch selbst für die akute Not fehlt es den Hilfswerken oft an Spenden. Der Welthungerindex enthält dieses Jahr daher auch eine Warnung: Es braucht weltweit noch viel mehr Anstrengungen im Kampf gegen den Hunger.

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Autor: Frauke Wolter