Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

12. Dezember 2009

waldschäden

Elektromagnetische Strahlung schadet Nadelbäumen

Ja, der Wald leidet. Nur sind die Gründe vielfältiger als dargestellt und nicht (nur) auf die "Klimaveränderung" zu schieben. Wer sich einen (Nadel)Baum anschaut, der wird unschwer eine strukturelle Ähnlichkeit mit einer Antenne erkennen können. Und wie eine gemeinsame Studie der Universitäten Karlsruhe und Wuppertal aus dem Jahr 1999 zeigt, schädigt elektromagnetische Strahlung wie etwa Mobilfunk Nadelbäume signifikant.

Die Studie wurde mit heimischen Weißtannen (Abies alba) und nordamerikanischen Riesentannen (Abies grandis) durchgeführt und zeigte, dass nach einer Wachstumsperiode (222 Tagen) 38,4 Prozent der bestrahlten, aber nur 17,9 Prozent der unbestrahlten Weißtannen abgestorben waren, bei den Riesentannen starben 20,4 Prozent der bestrahlten, aber nur sechs Prozent der unbestrahlten Bäume. Warum wird eine solche Studie – an einer staatlichen Universität mit Steuermitteln durchgeführt – nicht ernst genommen? Auch nicht die vielen weiteren Studien, die im Internet unter den Stichworten "Baumschäden Mobilfunk" gefunden werden können? Warum werden keine Handlungsanweisungen daraus abgeleitet? Warum wird im Waldzustandsbericht der Einfluss von Mikrowellenstrahlung mit keiner Silbe erwähnt? Welchen Einfluss haben Industrielobbyisten auf die Forschung und ihre öffentliche Wirkung?

Werbung


Warum werden immer mehr neue, immer stärkere Mobilsender installiert – aktuell der Tetra-Funk für die "Blaulicht"-Kräfte – ohne auf die dadurch entstehende biologische Schädigung von Pflanzen, Tieren und Menschen Rücksicht zu nehmen?

Autor: Dipl. Ing. Dietmar Ferger, Lörrach