Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

03. Februar 2009

Ministerin weist Protestbriefe ab

Kalte Schulter für Gen-Gegner

  1. Demo gegen Gen-Mais: Eine Puppe auf Stelzen, die Aigner darstellen soll, sät aus einem Sack Maiskörner. Foto: dpa

ANDECHS (dpa). Gegen den Anbau von Gen-Mais in Deutschland haben rund 200 Umweltschützer am Montag bei einem Besuch von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) im bayerischen Andechs protestiert. Unter dem Motto "Wer Gen-Mais sät, wird enttäuschte Wähler ernten" wollten sie Aigner 45 000 unterschriebene Postkarten für ein Verbot von Gen-Mais übergeben. Die Ministerin verweigerte jedoch die Annahme und wollte die Pakete auch nicht im Kofferraum ihres Dienstwagens nach Berlin mitnehmen. Die CSU-Politikerin sagte den Gen-Mais-Gegnern allerdings eine Prüfung des Anliegens zu. Die Demonstranten mehrerer Organisationen hielten Transparente mit Aufschriften wie "Wir bleiben sauber – keine Gentechnik in Lebensmitteln und Landwirtschaft" in die Höhe. Gentechnik sei extrem unpopulär in Bayern, gerade auch unter CSU-Anhängern, sagte Christoph Bautz vom Netzwerk Campact.

Werbung

Autor: dpa