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23. Mai 2008

DIE SCHLÜSSELFRAGE

  1. v Foto: Thomas Goebel

  2. s Foto: privat

  3. d Foto: privat

  4. Alle zusammen, statt jeder für sich: An der Uni Freiburg werden berufsfeldorientierte Kompetenzen hauptsächlich in einem gemeinsamen Zentrum vermittelt. Foto: ingo schneider/Thomas Goebel (1)/privat

  5. d Foto: privat

  6. s Foto: privat

Warum lehren Sie am

ZfS der Uni Freiburg?

Hubert Müller-Lancé, 43, Marketingleiter bei Endress+Hauser Instruments, Lehrbeauftragter Management: "Mein Chef kam zu mir und sagte: Da ist eine Anfrage von der Uni – Dein Vater ist doch Professor, wäre das nichts? Ich hatte Erfahrungen mit Schulungen und war neugierig. Vor allem der Mix an Fächern und Semestern ist total spannend. Erschreckend finde ich, wie wenig die Studierenden gemeinsames Arbeiten gewöhnt sind. Am ZfS bin ich im Stoff und den Methoden frei. So etwas geht nicht in allen Fächern, aber es ist Sinn des ZfS, so etwas zu ermöglichen."
Angelina Topan, 42, Institut für Personalentwicklung und Coaching, Lehrbeauftragte Kommunikation: "Es macht mir Spaß, wie die Studierenden an Dinge herangehen. Sie sind sehr kreativ; teilweise muss man ihnen Mut machen – dann staunen sie, was in ihnen steckt. Dafür muss man Raum bieten. Es gibt Qualitätsstandards, aber wie ich sie erreiche, entscheide ich – so große Offenheit erlebe ich selten."

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Roland Schneble, 64, Direktor Unternehmenskommunikation der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Lehrbeauftragter Kommunikation: "Es ist eine Ehre für mich, an der Uni zu unterrichten. Die Studenten sind ganz heiß darauf, die Theorie praktisch auszuprobieren. In meiner Veranstaltung zu Sportmarketing ließ ich sie ein Sponsoringkonzept für einen Fußballverein entwickeln. Oft lerne ich auch selbst etwas. Ich lehre sehr gerne. Bald bin ich im Ruhestand, dann hätte ich Zeit für einen weiteren Lehrauftrag."

Rainer Suchan, 54, Leiter Fernsehredaktion SWR-Studio Freiburg, Lehrbeauftragter Medien: "Für mich ist Unterrichten auch Weiterbildung, ich bekomme mit, was Studierende interessiert und wie sie sich informieren. Wir haben sie eine Sendung produzieren lassen. Sie sind hungrig nach Praxis, aber ohne Theorie geht’s ja nicht. Wenn wir acht Stunden gearbeitet haben, sind sie schon manchmal am japsen... "

Detlev Degenhardt, 51, Abteilungsleiter im Uni-Rechenzentrum, Lehrbeauftragter EDV: "Ich sitze in der ZfS-Qualitätskommission und fühle mich verpflichtet, zu lehren. Insgesamt sind die Teilnehmer motiviert, ich habe viele Freiwillige, die die Punkte gar nicht brauchen. Die größte Herausforderung in der EDV ist die Heterogenität der Gruppe, manchmal ist es anstrengend, dass alle mitkommen. Und wer schon alles kann, surft über die schnellen Leitungen... Spannend fände ich Projekte an den Schnittstellen der verschiedenen ZfS-Bereiche."

Autor: thg