"1000 Euro für alle"

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 11. Oktober 2012

Offenburg

Susanne Wiest zu Gast.

OFFENBURG (BZ). "Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre?" Mit dieser Frage fing alles an. Susanne Wiest, Tagesmutter aus Greifswald, begann, sich vorzustellen, was sie tun würde, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre. Ihre Antwort: "Ich würde einfach weiter arbeiten und genau das machen, was ich jetzt auch mache, aber ich würde freier und glücklicher leben." Aus dieser Motivation heraus schrieb sie im Jahr 2009 eine Online-Petition an den Deutschen Bundestag, in der sie die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens forderte. Mit unerwartetem Erfolg: Mehr als Über 52 000 Menschen unterschrieben ihre Forderung. Dabei brach zum ersten Mal seit Einführung der Online-Petition der Server des Bundestages zusammen. Seither tourt Susanne Wiest als Grundeinkommensaktivistin durch die Republik, talkt mit Sandra Maischberger, diskutiert mit Jürgen Rüttgers (CDU) und Katja Kipping (Die Linke) und streitet an der Seite von dm-Drogeriemarkt-Gründer Götz W. Werner und anderen für ein Einkommen für alle – ohne Arbeit, ohne Bedürftigkeit, ganz ohne Bedingungen.

Am Mittwoch, 24. Oktober, ist Susanne Wiest zu Gast in Offenburg. Unter dem Titel "1000 Euro für alle! Utopie oder Vision?" diskutiert sie ab 19.30 Uhr in der Mensa des Schulzentrums Nordwest mit Mitgliedern der Interessengemeinschaft Bedingungsloses Grundeinkommen Ortenau (IG BGO) und den Gästen der Veranstaltung. Interessierte können sich im Vorfeld Karten im Weltladen Regentropfen, Lange Straße 19 in Offenburg sichern. Ein Kontingent an Karten ist außerdem an der Abendkasse erhältlich.