Siegfried Scheffold klar wiedergewählt

Hubert Röderer

Von Hubert Röderer

Di, 20. Dezember 2016

Offenburg

84,29 Prozent für den amtierenden Bürgermeister von Hornberg / Seit 16 Jahren im Amt.

HORNBERG (hrö). Hornbergs amtierender Bürgermeister Siegfried Scheffold ist am Sonntag in seine dritte Amtszeit gewählt worden. Er kam auf 1164 Stimmen. Im Beisein zahlreicher Bürgerinnen und Bürger und umrahmt von viel Kanonendonner und aller drei örtlichen Musikkapellen, wurde das Ergebnis gefeiert. Siegfried Scheffold kam auf genau 84,29 Prozent. Auf seinen Herausforderer Michael Reutter entfielen 191 Stimmen oder umgerechnet 13,83 Prozent. Insgesamt waren 1452 Wähler an die Wahlurne getreten – genau 45,07 Prozent. 1381 Stimmen waren gültig, 71 hingegen ungültig. Der Wahlausschuss stellte auch eine große Anzahl an weiteren Namen fest, die auf die Stimmzettel geschrieben wurden, unter anderem die vom früheren Bürgermeister Thomas Schwertel, von Olli Kahn, Uli Hoeneß und Donald Trump.

Bei der letzten Wahl 2008 wurde Amtsinhaber Siegfried Scheffold mit 77,53 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen als Rathauschef wiedergewählt. Auf den damals 51-jährigen Verwaltungswirt entfielen 1356 Stimmen. Auf Platz zwei landete Hermann Summ aus Obernburg, der auf 266 Stimmen (15,21 Prozent) kam. Summ ist gebürtiger Hornberger und hat einst bei der damaligen Firma Schiele die Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert. Abgeschlagen auf Rang drei (mit 5,26 Prozent) landete Gas- und Wasserinstallateur Michael Reutter, ebenfalls gebürtiger Hornberger. Die Wahlbeteiligung betrug vor acht Jahren immerhin 55,69 Prozent.

Siegfried Scheffold, bis dahin Hauptamtsleiter der Stadt Wolfach, war am 14. Januar 2001 erstmals zum Bürgermeister von Hornberg gewählt worden. Beim zweiten Wahlgang kam er damals auf 53,99 Prozent. Scheffold wurde Nachfolger von Thomas Schwertel, der nach zwei Amtsperioden nicht mehr kandidierte. Toni Vetrano, damals CDU-Stadtverbandschef von Offenburg und Suchtberater beim Landratsamt, landete mit 44,85 Prozent auf dem zweiten Platz.

Vetrano wurde aber noch im Oktober desselben Jahres Bürgermeister von Durbach, wo er Wolfgang Pühler aus dem Sattel hob. 2014 wurde er als Nachfolger von Günther Petry sogar zum Oberbürgermeister von Kehl gewählt.