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24. Februar 2009

BZ-Interview

DSDS: Dominik Büchele will Profi-Musiker werden

Dominik Büchele aus Kappel-Grafenhausen ist auf dem besten Weg, bei DSDS ganz vorne zu landen. Mit der BZ sprach er über Liebesbriefe, Autogramme und seine Frisur.

  1. Der Kandidat Dominik Büchele aus Kappel-Grafenhausen / Baden Württemberg. Foto: RTL

KAPPEL-GRAFENHAUSEN. Dominik Büchele (18) aus Kappel-Grafenhausen ist auf dem besten Weg, bei der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" ganz vorne zu landen. Am Samstag erkämpfte er sich einen Platz unter den letzten 15 Kandidaten. Selbst Juror Dieter Bohlen ist von Büchele begeistert: "Du klingst sehr modern. Gute Stimme, viel Gefühl, siehst gut aus." Am nächsten Samstag tritt Büchele wieder an, um es in die Mottoshows zu schaffen. Mit der BZ sprach der Sänger über Liebesbriefe, Autogramme und seine Frisur.

BZ: Du bist bei DSDS unter den letzten 15 Kandidaten. Wie fühlt sich das an?
Dominik Büchele: Es ist ein Supererfolg und einfach ein tolles Gefühl. Ich habe nie ernsthaft damit gerechnet, dass ich so weit komme. Aber es ist cool.
BZ: Hast du das Ganze schon realisiert?
Büchele: Nein, noch nicht. Aber das kommt noch. Spätestens, wenn die Live-Shows beginnen. Ich habe immer davon geträumt, ins Finale zu kommen. Und jetzt habe ich es geschafft.
BZ: Warum hast du dich bei der Show beworben?

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Büchele: Ich habe die Sendung natürlich oft gesehen und fand sie toll. Meine Freunde haben mich dazu gedrängt, dass ich mich bewerbe. Und ich habe mich breitschlagen lassen.
BZ: In Kappel-Grafenhausen stehen die Leute jetzt kopf…
Büchele: Ja, der ganze Ort ist ein einziger Fanclub. Alle sind begeistert. Vor allem meine Eltern sind wahnsinnig stolz.
BZ: Dennoch wirkst du trotz des Rummels immer ruhig und ausgeglichen.
Büchele: Ja, das ist meine Art. Ich war schon auf der Schule eher zurückhaltend. Sogar meine Lehrer haben gesagt, ich soll mehr aus mir heraus kommen. Auf der Bühne kann ich das zum Glück ganz gut.
BZ: Wie hat sich Dein Leben seit der ersten Sendung verändert?
Büchele: Um 180 Grad. Auf der Straße werde ich erkannt und muss ständig Autogramme schreiben. Das ist völlig neu, aber fühlt sich gut an.
BZ: Du bist ein echter Mädchenschwarm. Bekommst du viele Liebesbriefe?
Büchele: So viele, dass ich sie nicht mehr zählen kann. Viele Mädels schreiben mir im Internet, dass sie sich in mich verliebt haben. Das freut mich – aber ich bin ja schon vergeben.
BZ: Wie kommt deine Freundin mit deinem Erfolg zurecht?
Büchele: Sie ist traurig, dass ich nur noch selten zu Hause bin. Aber sie steht hinter mir und drückt mir die Daumen.
BZ: Glaubst du, du hast das Zeug zum Superstar?
BZ: Jeder, der hier ist, kann Superstar werden. Mein Ziel ist es, mit der Musik mein Geld zu verdienen. Wenn ich am Ende als Sieger dastehe, wäre das natürlich das Größte.
BZ: Sogar Dieter Bohlen ist ja von dir begeistert. Wie ist Euer Verhältnis?
Büchele: Privat kenne ich ihn gar nicht. Am Anfang hatte ich Angst vor seiner Kritik. Er ist schließlich ein ganz Großer im Musikgeschäft. Ich habe großen Respekt vor ihm.
BZ: Hast du schon einen Plan B in der Tasche, falls es mit dem Sieg nicht klappt?
Büchele: Dann will ich auf einer Privatschule in Freiburg Musik studieren. Um das Geld dafür zusammen zu bekommen, habe ich lange im Europa-Park als Tellerwäscher gearbeitet. Für meinen Traum tue ich alles.

BZ: Du erinnerst optisch und stimmlich an Welt-Star James Blunt…
Büchele: Das ist im Moment ein Problem. Ich bin gerade dabei, den James Blunt in mir zu vertreiben. Ich suche meinen eigenen Stil und meine eigene Persönlichkeit.
BZ: Würdest du dafür auch deine Haare abschneiden?
Büchele: Ich habe es nicht vor. Aber sag niemals nie …

Autor: bz