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Von afp

Di, 12. September 2017

Panorama

Tote in Italien — Schäden in Deutschland

Tote in Italien

Nach schweren Unwettern in Italien geht die Suche nach zwei Vermissten in der Toskana weiter. Starke Regenfälle waren am Sonntag über der Region niedergegangen, zwischen sechs und sieben Menschen starben. Luftaufnahmen der Feuerwehr von der Stadt Livorno, die es besonders schlimm getroffen hatte, zeigten am Montag von Schlamm- und Wassermassen umgebene Häuser. Eine Familie war mit einem vierjährigen Kind im Untergeschoss ihrer Wohnung ums Leben gekommen. Der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella forderte von der Politik, den Klimawandel ernster zu nehmen.

Schäden in Deutschland

Die Schäden durch Extremwetter in Deutschland haben sich seit dem Jahr 1980 fast vervierfacht. Der Mittelwert der Schäden durch schwere Gewitter lag in den 1980er Jahren bei 582 Millionen Euro – zwischen den Jahren 2010 und 2016 waren es im Schnitt gut zwei Milliarden Euro, berichtet die Passauer Neue Presse unter Berufung auf eine Übersicht des Versicherungskonzerns Münchener Rück. Von den zehn Gewittern mit den höchsten Schäden fanden allein sieben in den vergangenen fünf Jahren statt.