14. November 2009 15:43 Uhr

Endstation Oberlinden

Polizei stoppt Antifa-Demonstration

Mit einem massiven Einsatz hat die Freiburger Polizei den Protestzug der "autonomen Antfaschisten" (Antifa) verhindert, weil etliche Teilnehmer ihr Gesicht vermummt hatten. Von über 100 Demonstranten wurden Personalien aufgenommen.

Die geplante Demonstration der Antifa kam nur wenige Meter weit, ehe die Polizei den Zug stoppte. | Foto: Dominic Rock
Um 14 Uhr sollte am Schwabentor die Demonstration für autonome Zentren und gegen Nazis starten. Dazu aufgerufen hatten die Freiburger Antifa. Doch fehlendes technisches Equipment und langwierige Verhandlungen mit der Polizei über die Strecke verzögerten die Demo. Kurz nach 15 Uhr setzten sich die rund 600 Teilnehmern in Bewegung.

Bis dahin war die Stimmung weitgehend entspannt geblieben. Es gab zunächst nur eine Festnahme, weil nach Polizeiangaben ein Demonstrant vermummt gewesen sein und eine Waffe bei sich getragen haben soll. Demonstranten, die sich "wegen der Schweinegrippe" einen Mundschutz umgespannt hatten, verstießen nach Einschätzung der Polizei vor Ort nicht gegen das Vermummungsverbot. Allerdings durften sie weder Sonnenbrillen tragen noch Mützen ins Gesicht ziehen.



Unklar blieb zunächst die Route: Die Demonstranten wollten durch die nördliche Altstadt, was die Polizei ablehnte. Grund: Auf dem Rathausplatz findet parallel eine Demonstration gegen die Pläne der Bahn zum Ausbau des 3. und 4. Gleises stattfindet. Schließlich verständigten sich Beamte und Wortführer darauf, zunächst durch die Salzstraße Richtung Bertoldsbrunnen zu ziehen.

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Massiver Einsatz der Polizei – Mehrere Festnahmen

Doch schon nach wenigen Metern stand der Zug bereits wieder: Weil einige Demonstranten gegen das Vermummungsverbot verstießen, stoppten Beamte die Demonstration noch im Quartier Oberlinden. Nach Angaben von Organisatoren wollten sich Teilnehmer mit der Vermummung vor "Nazi-Fotografen" schützen. Die Antifa hatte vor einigen Wochen einen Weiler Neonazi enttarnt, der versucht hatte, eine Bombe zu bauen. Die Polizei hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass sie keine Vermummungen akzeptieren werde.

Polizei-Abschnittsleiter Harry Hochuli nannte den Demonstranten klare Bedingungen: Sollte die Demonstration fortgesetzt werden, dürften sich keine vermummten Teilnehmer im Protestzug befinden. Über eine Stunde standen sich Polizisten, die mit einer Kette die Salzstraße sperrten, und teilweise vermummte Demonstranten, die sich an der Spitze des Zuges hinter einem Transparent versammelt hatten, gegenüber. Dabei flogen vereinzelt Flaschen aus der Menge, im Laufe der Wartezeit vermehrt auch Knallkörper.

Gegen 16 Uhr kündigte die Polizei dann an, die rund 50 bis 60 vermummten Teilnehmer von der Demonstration auszuschließen. Die Beamten verstärkten ihre Kräfte, etwa 70 bis 80 weitere Polizisten mit Helmen und Schutzkleidung wurden nach und nach herangezogen.

Polizei führt Teilnehmer ab

Einsatzkräfte gingen schließlich massiv gegen die Demonstranten vor, zahlreiche Teilnehmer wurden aus der Menge herausgezogen, abgeführt oder weggetragen. Der vordere Teil des Protestzuges, etwa 120 Personen, wurde von den Einsatzkräften eingekesselt und rechtlich von der Demonstration ausgeschlossen.



Damit gelten andere gesetzliche Grundlagen, die der Polizei im Vergleich zum Demonstrationsrecht das Eingreifen erleichtern. Bis in den Abend hinein wurden sämtliche eingekesselten Personen erkennungsdienstlich behandelt. Dazu hatte die Polizei eigens mobile Büros in die Salzstraße transportiert. Personen, bei denen Hinweise auf Flaschen- oder Knallerwürfe vorlagen, wurden in Gewahrsam genommen. Die Polizei sprach von etwa 40 Personen, im Alter zwischen 17 und über 30 Jahren, welche wegen Straftaten vorläufig festgenommen wurden bzw. in richterlich angeordneten Gewahrsam kamen. Darüber hinaus seien rund 250 Personen mit einem Platzverweis belegt worden. Gegen 19 Uhr seien die in Gewahrsam genommenen Teilnehmer gemäß Polizeiangaben wieder entlassen worden.

Zahlreiche Stadträte von Linker Liste, Kulturliste, Grüner Alternative befanden sich unter den Demo-Beobachtern. Die Grünen-Stadträte Maria Viethen und Gerhard Frey diskutierten im vorderen Bereich mit Demonstranten und Polizisten. Frey wurde bei einem Vorstoß der Polizei mehrfach so kräftig gegen die Brust gestoßen, dass er zu Boden stürzte. "Dieser Einsatz der Polizei ist eine Provokation, wie Freiburg sie seit Jahren nicht erlebt hat", sagt Frey anschließend. "Dagegen werden wir politisch vorgehen."

Maria Viethen ergänzte, die Strategie des Freiburger Polizeidirektors und Einsatzleiters Heiner Amann sei offenkundig gescheitert: "Natürlich haben auch die Demonstranten provoziert", so Vieten, "aber wegen ein paar Vermummter den ganzen Zug zu blockieren ist doch albern." Auch Beobachter des abendlichen Polizeikessels bei Nieselregen zeigten wenig Verständnis für das Vorgehen der Polizei. Einige riefen: "Die Mauer muss weg." Noch während die Polizei bei Regen und zunehmender Dunkelheit Personalien aufnahm, beendeten die Organisatoren die Demo – nicht ohne eine Fortsetzung im Dezember "beim Glühweintreff auf dem Weihnachtsmarkt" anzukündigen.

 

Autor: Thomas Goebel, Markus Hofmann, Uwe Mauch, Peter Disch



51 Kommentare

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JosFritz  

JosFritz 14. November 2009 - 16:53 Uhr

"Demonstranten, die sich "wegen der Schweinegrippe" einen Mundschutz umgespannt hatten, verstießen nach Einschätzung der Polizei vor Ort nicht gegen das Vermummungsverbot."

:)))))))

JosFritz  

JosFritz 14. November 2009 - 17:22 Uhr

Hier http://tinyurl.com/ykfvulm nimmt die "KTS-Demovorbereitungsgruppe" übrigens Stellung zur Frage, warum die Organisatoren eine Anmeldung der Demonstration abgelehnt haben.

Gaby Lauer  

Gaby Lauer 14. November 2009 - 17:45 Uhr

Ein herrlich sinnloser Abenteuerspielplatz, das alles.

 

Hans Dampf 14. November 2009 - 17:48 Uhr

Bitte mehr Bilder.....Sensationell :)

 

Polente 14. November 2009 - 17:50 Uhr

"für autonome Zentren und gegen Nazis starten"
@BZ
Im offiziellen Aufruf heißt es da anders
http://www.stattweb.de/baseportal/NewsDetail&db=News&Id=6428

JosFritz  

JosFritz 14. November 2009 - 17:58 Uhr

Die Polizei macht aber auf Bild 1 keine gute Figur... Mit den Handschuhen ins Gesicht langen, geht´s noch?! Und vermummt ist nur der Polizist, nicht der angegriffene Demonstrant.

JosFritz  

JosFritz 14. November 2009 - 18:05 Uhr

"Ein Demonstrant wurde schreiend auf dem Rücken etwa 50 Meter über das Steinpflaster zu einem Einsatzwagen geschleift, wo seine Personalien aufgenommen wurden."

fudder-Bericht: http://tinyurl.com/yjc4n7a

Ralph  

Ralph 14. November 2009 - 18:42 Uhr

Das war auch ein Abenteuerspielplatz.

 

Christian Müller 14. November 2009 - 18:43 Uhr

Musste man bei der gleichzeitigen "Bahn-Demo" zu ähnlichen Mitteln greifen? Nein! Warum? Weil es den dortigen Teilnehmern darum geht ihre Interessen zu vertreten. Man kann sich also fragen welche Interessen die Linken, vor allem die vermummten haben.

Marianne Benzinmotor  

Marianne Benzinmotor 14. November 2009 - 18:50 Uhr

Der starke Regen, der die Demonstranten durchnässt hat, das geht natürlich auf Salomons Konto. (ed) UNd zahlen muss es nachher der einfache Bürger! Von wegen Demokratie.!

KathrinFelix  

KathrinFelix 14. November 2009 - 19:05 Uhr

Ich erinnere an das Grundgesetz:

"....Jeder hat das Recht, friedlich und ohne Waffen......" Will mir tatsächlich einer weismachen, dass die vermummten Schwarzen in friedlicher Absicht ihr Anliegen kundtun wollen? Es ist nicht nur das Recht, nein die Pflicht, diesen Anarchos Einhalt zu gebieten. Wenn die das Sagen kriegen, na dann alles Gute. Die fordern und wollen, sind aber selbst nicht bereit, etwas einzubringen oder sich an irgendwelche Regeln zu halten.
Was hat das mit Demonstration zu tun, wenn ich Wurfmittel mitbringe, die Demo entgegen der gesetzlichen Vorgaben nicht anmelde. Gesetzte gelten auch für die Gewalttäter. Wenn ich in friedlicher Absicht demonstrieren möchte, brauche ich keine Vermummung. Ich stehe zu meiner Meinung und zeige mein Gesicht, wenn ich sie sage.

Markus Hofmann (BZ)  

Markus Hofmann (BZ) 14. November 2009 - 19:11 Uhr

mein persönlicher Eindruck: Harry Hochuli hat die Regeln mehrfach deutlich durchgesagt: Demo ja, Vermummung nein. Er hat auch wiederholt Verhandlungsbereitschaft signalisiert - ich fand diese Vorgehensweise transparent und fair.

Gegen 16 Uhr ist es dann eskaliert, als 3 Feuerwerkskörper hintereinander Richtung Polizei flogen. Zuvor flogen auch Bierflaschen - mir flog ein Glassplitter an die Backe --> ohne Folgen ^^

Die Polizei ist dann dazwischengegangen und hat vermummte Demonstranten aus dem Demozug rausgezogen. Dabei gab es auch einige recht unschöne Szenen...

 

hanswilli 14. November 2009 - 19:16 Uhr

Bin zufällig beim Einkaufen in die Kurzdemo gekommen. Da war offensichtlich so ein Null Toleranz Hirsch beteiligt. Habe selten so ein Aufgebot erlebt. Da hat jemand den ganz scharfen Hund von der Kette gelassen.
Gab es dafür einen Anlaß?
Ich war nach fünf Minuten wieder weg, bis dahin ist nichts weiter los gewesen.
Kann ja sein, dass die Antifa in letzter Zeit gewalttätig unterwegs war, oder bei sonstigen Demos viel kaputt ging, entzieht sich meiner Kenntnis.

 

Kritischer Leser 14. November 2009 - 19:19 Uhr

Vielleicht sollten ab jetzt alle ihre Kommentare dreifach posten, wie Michael Hoffmann (BZ).
So landet der Artikel auf jeden Fall unter den meistkommentierten.
:)

 

scho 14. November 2009 - 19:58 Uhr

Tja wer mit Flaschen wirft, muss auch einen härteren Griff aushalten. Aber ich bin mir sicher es wird kein einiziger festgenommener Demonstrant ausser ein paar blaue flecken ernsthaft Verletzungen davon getragen haben

 

Kopfkino 14. November 2009 - 20:12 Uhr

Richtig ist. dass es nicht in Ordnung ist, wenn von Seiten der Demo-Teilnehmer Flaschen oder Böller Richtung Polizei fliegen. Tatsächlich ist es aber auch so, dass die Polizei sehr aggressiv war und das von vornherein. Ich habe einige Gespräche zwischen den Beamten mithören dürfen und da vielen so Sprüche wie "Heute müssen wir es denen mal so richtig zeigen" und dazu die passende Handbewegung, die wohl den Schlagstockeisatz symbolisieren sollte. Später wurden dann ziemlich willkürlich irgendwelche Menschen, darunter auch viele junge Frauen, die keineswegs vermummt waren aus dem Pulk gezogen und behandelt als seien sie Schwerverbrecher. Diese neue Stretegie der Polizei geht nicht auf und führt zu Konflikten die vermeidbar gewesen wären.
Da nützt es auch nicht ein paar Mann in gelben Warnwesten aufzustellen, die sich dann so schön "Anti-Konflikt-Team" nennen. Diese AKT-Leute standen dann da und schauten zu wie die Leute über den Aspjhalt gezogn wurden. Als wir einen der Herren ansprachen, warum die betreffende Person weggezogen würde, meinte der Herr in der gelben Weste, wir sollten mal lieber den MUnd halten und weitergehen, dass ginge uns nichts an. Achso.....das nennt man also Deeskalation, dann hab ich ja was dazugelernt!!!

Dr. Harry  

Dr. Harry 14. November 2009 - 20:18 Uhr

@ Markus Hofmann-BZ: Finden Sie ihre erlebte (???) Tatsachenbeschreibung so toll, dass Sie sie gleich dreimal posten müssen?

Dr. Harry  

Dr. Harry 14. November 2009 - 20:19 Uhr

Na, da hat wohl jemand die BZ-Site gehackt!

 

Lars Hübner 14. November 2009 - 20:20 Uhr

Durch Zufall wurde ich heute Zeuge der Demonstration und des polizeilichen Vorgehens aus der ersten Reihe. Ich befand mich in einem Möbel-Laden direkt am Oberlinden. Um es kurz zu sagen: Ich finde das Vorgehen der Polizei in höchstem Maße unprofessionell und eine Schande für das demokratische Freiburg. Zur Situation: Die Demonstranten wurde mit der Begründung, es befänden sich Vermummte unter ihnen, am Weitergehen gehindert. Erst DANACH kam es zu zwei-drei "Böllerknallern". Die Polizei antwortete nun mit massiver Gewalt. Ein Rudel losgelassener Spezialkräfte durchpflügte die Demonstranten mit gezücktem Schlagstock und schlug sowohl damit als auch mit der bloßen Faust auf diese ein. Ein eklakanter Gesetzesverstoß! Körperliche Gewalt muss angekündigt werden und dies hat der Einsatzleiter vesäumt (siehe Videodokumentation!). Was hat sich der Einsatzleiter dabei gedacht? Warum wurde den Demonstranten, die offensichtlich zum allergrößten Teil friedlich waren, nicht einfach freies Geleit gewährt??? Ein paar Vermummte als Anlass zur Blockade und Schlackstockeinsatz zu nehmen ist doch lächerlich und untergräbt letztlich die staatliche Wertschätzung. Hier wurde mit Kanonen auf Spatzen geschossen! Und noch ein Frage habe ich: Wie kann es sein, dass Demonstranten nicht vermummt sein dürfen, die Einsatzkräfte hingegen schon? Jegliche Verfolgung von Dienstvergehen ist dadurch unmöglich! Und warum werden alle Demonstranten von vorne bis hinten gefilmt? Was passiert mit diesem Material und wo wird es gelagert? Wie kann es sein, dass man, wenn man das verfassungsmäßig garantierte Recht auf freie Meinung in Anspruch nimmt, sofort "verdächtig" wird und gefilmt wird???
Zur Klärung: Ich war nur Beobachter der Demo, kein Teilnehmer. Und ich bin auch sehr weit davon entfernt, mich "autonom" oder linksradikal zu nennen. Aber meine Sympathie liegt heute klar auf Seiten der Demonstranten. Ich werde das Gefühl nicht los, dass der Einsatzleiter komplett überforder war. Oder er wollte mal ein bissle "Schanzenviertel" nach Freiburg bringen, gemäß dem Motto: "Was die auf St. Pauli können, schaffen wir schon längst". Mit dem feinen Unterschied, dass die Demonstranten hier offenkundig NICHT gewalttätig waren. Ich spiele jedenfalls sehr stark mit dem Gedanken, mich bei der Polizei zu beschweren. Und der Demonstrant, der vor dem Geldautomaten mit dem Schlagstock eins auf den Kopf gekriegt hat, kann sich in mir auf einen Zeugen verlassen. Ich hätte nie gedacht, dass ich in Freiburg einen Schlagstockeinsatz auf mehr oder weniger friedliche Demonstranten zu sehen kriege!

 

0761Leser 14. November 2009 - 20:22 Uhr

Recht so. Die Polizei hat angemessen reagiert. Es gibt Regeln, an diese müssen sich nun mal alle halten. UNd wer auch noch meint gegen die Polizei Gegenstände zu werfen, hat eine Strafe verdient. Der Einsatzleiter signalisierte Verhandlungsbereitschaft und hat wiederholt dazu aufgerufen, dass sich die vermummten Demonstranten entfernen. Ich frag mich, ob es manchen wirklich um den Sinn der Sache geht oder einfach mal bisschen Radau machen wollen. Einfach nur einen Haufen Kinder. Pro Polizei

 

0761Leser 14. November 2009 - 20:24 Uhr

Recht so. Die Polizei hat angemessen reagiert. Es gibt Regeln, an diese müssen sich nun mal alle halten. UNd wer auch noch meint gegen die Polizei Gegenstände zu werfen, hat eine Strafe verdient. Der Einsatzleiter signalisierte Verhandlungsbereitschaft und hat wiederholt dazu aufgerufen, dass sich die vermummten Demonstranten entfernen. Ich frag mich, ob es manchen wirklich um den Sinn der Sache geht oder einfach mal bisschen Radau machen wollen. Einfach nur einen Haufen Kinder. Pro Polizei

Dr. Harry  

Dr. Harry 14. November 2009 - 20:28 Uhr

Gibt es den einmal eine Woche, inder die BZ-Site nicht abstürzt?

 

sixSIGMA 14. November 2009 - 20:29 Uhr

Es wird auch mal Zeit, dass man mit Härte gegen *editiert* von gewaltbereiten Linksextremen durchgreift. Sie zeigen selbst eine harte Hand gegen Sachen und Menschen, die sie ablehnen oder beneiden, so müssen sie sich nicht wundern, wenn ihre falsch genutzte Freiheit dann ebenfalls von harter Hand beschränkt werden wird. Durch die Gewaltandrohung machen sie sich noch dazu zu Terroristen. Das soll Freiheit sein?

 

sportfan 14. November 2009 - 21:03 Uhr

Allen gehören die Kosten auferlegt. Die mitdemonstrierenden stadträte sofort entlassen. Meine Meinung wer sich an einer demo die weder angemeldet ist noch sich an routen halten will und normal arbeitende bürger am arbeiten abhält hat für mich nichts in einem gemeinderat verloren.

 

sportfan 14. November 2009 - 21:07 Uhr

@BZ 3 facher doppelpost

 

jow 14. November 2009 - 21:41 Uhr

?

Henoch  

Henoch 14. November 2009 - 21:53 Uhr

Wenn ich vorne lese, dann steht da 32 Kommentare. Aber hier sehe ich nur 14 ?

 

Frank Müller 14. November 2009 - 22:00 Uhr

@BZ Technik

ist da ein Fehler? Ich sehe nur 14 Kommentare, aber es heißt auf der Hauptseite 32? Habe Cache und Verlauf geleert.

 

Sartory 14. November 2009 - 22:40 Uhr

Die Antifa sollen sich zum Rosenmontagszug anmelden, da können sie ihren Klamauk abziehen.
Mehr ist dazu nicht zu sagen.

 

Sartory 14. November 2009 - 22:44 Uhr

Die Antifa soll ihren Klamauk beim Rosenmontagszug abziehen, denn dort gehören sie auch hin!

 

Sartory 14. November 2009 - 22:48 Uhr

Die Antifa sollte ihren Klamauk beim Rosenmontagszug abziehen, denn dort gehören Sie auch hin.

 

Fruehling 15. November 2009 - 00:39 Uhr

Liebe Antifa,
wenn Ihr soo unzufrieden und unglücklich seid, warum geht Ihr nicht alle zusammen auf eine einsame Insel, lebt von Fischfang und Beeren, könnt jeden Tag, wenn Ihr wollt, 24 Stunden demonstrieren, es gibr keine Polizei und Ihr könnt bis an Eurer Lebensende Euer Leben so gestalten, wie hier anscheinend nicht möglich ist. Ihr seid glücklich und wir auch....
http://www.ebay.de/Insel+Kaufen

 

Paule 15. November 2009 - 08:38 Uhr

Ja ich finde auch, das die Polizei 100 % richtig gehandelt hat. Im Gegenteil: Hr. Tochuli war noch zu gutmütig. 5 der 6 mal hat er die Vermummten gewarnt. Und das dann kreischende Demonstranten schleifend wegtransportiert werden, die sich partout dagegenstellen (gegen alles mögliche, Hauptsache dagegen). Das ist doch klar, das bei denen was nicht stimmt. Wie im Kindergarten müssen solche Chaoten von der restlichen Gruppe ausgeschlossen werden. Schnell, unkompliziert.

Ralph  

Ralph 15. November 2009 - 09:18 Uhr

Jos, das sind Zielfahnder, sprich die Spezialeingreiftruppe die dürfen das, ist ja Dienstkleidung.

 

Sartory 15. November 2009 - 09:50 Uhr

Die Antifa sollte sich beim Rosenmontagszug bewerben,
denn dort gehören sie auch hin!

 

Uwe Drescher 15. November 2009 - 10:20 Uhr

@Marianne Benzinmotor: Zitat: "Der starke Regen, der die Demonstranten durchnässt hat, das geht natürlich auf Salomons Konto" Salomon der Regengott von Freiburg?
Sie trauen diesem Mann dann doch eindeutig zu viel zu.

@Frau Vieten: Hätten Sie bei Tempoüberschreitungen in der 30-Zone auch so ein großes Maß an Toleranz übrig?
Es geht in beiden Fällen um das selbe eine Gesetztesüberschreitung.
Menschen die wie sie glauben das Recht zu haben Gesetzte je nach eigener Interessenlage und Symphatie beugen zu können, gehören nicht in politische Verantwortung.

Und wenn in Zukunft aus welchen Gründen auch immer für die ANTIFA und Ihre Anhänger die Regeln, Verordnungen und Gesetze nicht gelten, verweigere ich mich je wieder der Stadt Freiburg einen Straftzettel wegen eventuellen Verkehrsvergehen zu bezahlen. Der Bürger sollte sich gegen auch gegen solche Art von Ungleichbehandlung wehren. Und das auch noch unterstützt von Stadtätinnen und Stadträten die sich nicht schämen Sitzungsgelder von dieser bösen Stadt entgegen zu nehmen.

 

Gnu 15. November 2009 - 10:53 Uhr

ca. 30 Kommentare sind nicht
zu lesen. Aufhören!!

Dr. Satori  

Dr. Satori 15. November 2009 - 12:25 Uhr

"Ringelpiez mit Anfassen" wäre das bessere Motto für diese Demo gewesen...

Dr. Harry  

Dr. Harry 15. November 2009 - 12:29 Uhr

Die rechte Kommentarspalte mutiert zum Twitteraccount ;-)

Jetzt mal ehrlich: Bekommt die BZ diesen Fauxpas denn nicht behoben? Sehr, sehr ärgerlich!

qe2taurus  

qe2taurus 15. November 2009 - 13:36 Uhr

ich bekomme nicht alle Postings angezeigt...
ist das nur bei mir so oder haben auch noch andere das Problem?

 

Jochen D. 15. November 2009 - 14:54 Uhr

Finde es gut das die Polizei hier endlich mal was tut! DANKE
Seit Jahren geniest die sogenannte AntiFA in Freiburg einen Sonderstatus: Regeln zum Demonstrationsrecht sollten für alle gelten.
Es kann nicht sein dass die AntiFa (wie zuletzt im Mai bei uns im Sedanviertel) die Strassen mit brennenden Blockaden blockieren und die Polizei steht untätig daneben.

 

torst 16. November 2009 - 21:31 Uhr

"Einsatzkräfte gingen schließlich massiv gegen die Demonstranten vor, zahlreiche Teilnehmer wurden aus der Menge herausgezogen, abgeführt oder weggetragen."
Es wurde oft einfach nur sinnlos auf die ersten Reihen eingeschlagen! Und es wurde friedlichen, unvermummten Demonstranten Pfefferspay ins Gesicht gesprüht!
Warum steht darüber nichts im Artikel? Das lässt mich sehr an der Objektivität der BZ zweifeln.
Ich versuche wirklich sachlich zu bleiben, aber die Prügelei der Polizisten hat weder mit Demokratie noch mit Rechtsstaatlichkeit etwas zu tun!
Die Polizei sollte doch deeskalierend wirken. Wenn zwei Leute Böller werfen kann man doch nicht auf die fordersten zwanzig einfach draufschlagen!
Und vor allem warum schreibt die BZ das nicht?

 

vista 19. November 2009 - 19:26 Uhr

Falls jemand noch die Kommentare liest. Hier sind noch zwei Clips, die die Polizeigewalt dokumentieren. Man sieht in welchem Kontext z.B, eine Flasche fliegt.
http://www.youtube.com/watch?v=7Ly7sExzHSE
und auch
http://www.youtube.com/watch?v=lMuMouAoAJc