Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

08. Oktober 2010 15:32 Uhr

Studie

Nur wenig Jugendliche ohne Schulabschluss im Land

In Baden-Württemberg verlassen im bundesweiten Vergleich die wenigsten Jugendlichen die Schule ohne Hauptschulabschluss. Besonders gut schneidet der Kreis Breisgau-Hochschwarzwald ab.

  1. Regional gibt es bei den Schulabschlüssen auch in Baden-Württemberg große Unterschiede. Foto: fotolia.com/Eva Kahlman

Im Jahr 2008 lag der Anteil von Schulabgängern ohne entsprechenden Abschluss bei 5,6 Prozent, der bundesweite Durchschnitt lag bei 7,5 Prozent. Das geht aus einer Studie der Bertelsmann Stiftung hervor, die in Gütersloh veröffentlicht wurde.

Allerdings sind die Chancen auf einen Hauptschulabschluss im Südwesten regional unterschiedlich verteilt. So blieben 2008 in Pforzheim 10,5 Prozent der Schulabgänger ohne Abschluss, während es in Heidelberg nur knapp 4,5 Prozent waren. Unter den Landkreisen wies der Neckar-Odenwaldkreis 8,7 Prozent und damit die meisten Betroffenen auf, im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald waren es lediglich 3 Prozent.

Gründe für diese regionalen Unterschiede seien auch die unterschiedlich großen Einzugsgebiete der Städte und Gemeinden sowie die Zahl der pendelnden Schüler.

Der Untersuchung zufolge ist die Lage der Förderschüler besonders alarmierend. 78 Prozent von ihnen bleibt im Südwesten ohne Abschluss. Damit liegt Baden-Württemberg bundesweit im oberen Drittel. Je nach Land erreichten zwischen 57 und 97 aller Förderschüler keinen Hauptschulabschluss, ergab die Studie.

Werbung


Mehr zum Thema:

Autor: dpa