Hilfe für Angehörige

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Von voms

Di, 02. Januar 2018

Gesundheit & Ernährung

Wer glaubt, bei einem Familienmitglied oder Freund Anzeichen einer Zwangserkrankung zu erkennen, sollte sich Experten zufolge erst einmal informieren. Eine wichtige Anlaufstelle ist die Gesellschaft für Zwangserkrankungen unter http://www.zwaenge.de oder telefonisch unter Tel. 040/68913700 (Mo-Fr 10-12 Uhr). Bestätigen sich die Befürchtungen, sollte man die Situation mit dem Betroffenen erst einmal in Ruhe besprechen. Erlebt die Person ihre Handlungen ebenfalls als zwanghaft? Wenn ja, sollte man ihr in jedem Fall zu einer Therapie raten – aber ohne Druck. Experten warnen davor, sich in Zwangsrituale einbinden zu lassen: Man sollte Betroffene nicht aktiv darin unterstützen, ihre Zwangshandlungen durchzuführen. Sich Rat und für den Betroffenen Hilfe zu holen, ist die sinnvollste Vorgehensweise.