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BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 11. Juni 2018

Haus & Garten

Dunkles Holz, Edelstahl, Beton: Küchentrends 2018.

In einer stilvoll eingerichteten Küche kocht es sich nicht nur angenehm. Sie lädt auch dazu ein, gemeinsame Zeit zu verbringen. Kein Wunder also, dass die Einrichtung der Küche einen besonderen Stellenwert hat. Aber was liegt dieses Jahr im Trend? Die Experten vom Küchenanbieter "Küche & Co" stellen die aktuellen Fronten, Materialien und Farben vor:

TREND 1: BETON UND SCHIEFER

Dieser Trend ist nicht neu: Nach wie vor erfreuen sich Oberflächen mit Beton, Schiefer und Zement für die Gestaltung von Küchenfronten und Arbeitsplatten großer Beliebtheit. 2018 rücken die Materialien mit dem rauen Steincharakter noch mehr in den Fokus der Gestaltungsmöglichkeiten. In erster Linie bieten die Küchenhersteller die Oberflächen als Dekore aus Schichtstoff an. Diese überzeugen durch Unempfindlichkeit und gute Pflegeeigenschaften, aber auch durch ihre Preisattraktivität gegenüber echten Oberflächen aus Beton und Schiefer. Wer es dagegen authentisch mag, bevorzugt Küchen, bei denen echter Spachtelbeton oder Schieferfurnier dünn auf die Oberflächen aufgetragen wird. Zwar sind die Oberflächen in diesem Fall preisintensiver und empfindlicher, allerdings sorgen die echten Materialien für eine eindrucksvollere Optik.


TREND 2: BODENTIEFE FRONTEN

Ein neuer Einrichtungstrend ist die Gestaltung der Küchenfronten bis zum Boden, sodass kein Sockel mehr zu sehen ist. Wenn man die Schranktüren öffnet, findet sich jedoch im Inneren der Sockel. Durch diese Gestaltung erscheinen die Küchenschränke großflächiger, eine massive und blockartige Optik entsteht. Besonders gut eignet sich der Gestaltungstrend für freistehende Kochinseln, die dadurch wie ein Monument im Raum wirken. Mit bodentiefen Küchenfronten erreicht man eine sehr minimalistische Gestaltung, die hervorragend mit Designküchen in griffloser Optik harmoniert, bei denen die Griffschienen oder Griffleisten auf die Schranktüren aufgesetzt sind.


TREND 3: DUNKLES HOLZ

Cognac, Smoke, Espresso, Nougat oder Tabacco, das sind die klangvollen Namen der neuen Küchenfronten in dunklen Holztönen. Charakteristisch für die angesagten Holzdekoroberflächen sind starke Maserungsbilder mit sogenannter Synchronpore. Dieser sehr behagliche Kücheneinrichtungsstil ist Gegenpol zum skandinavischen Einrichtungstrend, der in erster Linie für seine hellen bis weißlichen Holztöne bekannt ist. Die neuen Holzküchen strahlen natürliche Wärme aus. Besonders wenn die dunklen Holztöne mit einer grifflosen Optik und einem modernen Planungskonzept kombiniert werden, entsteht daraus eine angesagte Designküche.

TREND 4: EDELSTAHL

Nach den Trendthemen Kupfer und Gold in den vergangenen Jahren erobert nun ein weiteres metallisches Material die Kücheneinrichtung: Edelstahl. Das metallische Design im Used Look bringt einen Hauch Industrial Style in die Küche, ist vielfältig kombinierbar und passt zu allen Farben und Materialien. Sogar die Zusammenstellung mit Holz, Naturstein oder Beton ergibt ein tolles Design. Die Metalloptik verleiht Wandschrankfronten, Wangen, Arbeitsplatten und Nischenverkleidungen einen coolen Look in Edelstahl.

TREND 5: FARBAKZENTE

Auch 2018 setzt man in der Kücheneinrichtung auf farbige Hingucker und einzelne Akzente in Gelb, Orange, Grün oder Blau. Dadurch werden einzelne Küchenelemente dank leuchtender Farben bewusst in Szene gesetzt – etwa Schränke, Nischenrückwände oder offene Regale. Dieser Trend eignet sich besonders für all diejenigen, die sich Farbe wünschen, sich allerdings nur schwer mit einer kompletten Küchengestaltung in einer leuchtenden Farbe anfreunden können.

TREND 6: KUBISTISCHE PLANUNG

Wer sich schon immer einmal in kreativer Innenarchitektur ausprobieren wollte, der hat mit diesem Gestaltungstrend jetzt die Möglichkeit dazu. Beim Kubustrend stehen würfelförmige Elemente in der Kücheneinrichtung im Vordergrund. Diese werden aber nicht aneinandergereiht, sondern ungewöhnlich und abseits der normalen Positionierung angeordnet. Damit ergonomisches und strukturiertes Arbeiten weiterhin gewährleistet wird, lohnt es sich, auf das Fachwissen eines Küchenplaners zu vertrauen. Mit ein bisschen Mut und Kreativität entstehen Formakzente, die selbst die Kubisten der Kunstgeschichte erblassen lassen. BZ