AWO-Betreuung kommt gut an

Danielle Hirschberger

Von Danielle Hirschberger

Sa, 20. Januar 2018

Rheinfelden

Bereits jetzt wurden 75 Kinder für das Angebot an der Christian-Heinrich-Zeller-Schule angemeldet / Neue Ferienbetreuung.

RHEINFELDEN-KARSAU. Spielen, Hausaufgaben machen und Gemüse essen: Nina Steppe, Leiterin der AWO-Kids an der Christian-Heinrich-Zeller-Schule in Karsau, stellte ihre Arbeit, die Räume, die Projekte und die Kosten der an Betreuung interessierten Eltern vor. Ganz neu im Jahresprogramm ist die Ferienbetreuung, die ebenfalls in den Schulräumen stattfinden wird.

Vier Betreuer der AWO und eine junge Frau, die gerade ein freiwilliges soziales Jahr absolviert, bieten an der Grundschule Betreuung vor und nach dem Unterricht, über Mittag eine warme Mahlzeit und Nachmittagsbetreuung bis 17 Uhr an. Aus diesen Angeboten können Eltern flexibel nach ihren eigenen Bedürfnissen die richtigen Module aussuchen und buchen. Nina Steppe informierte die zahlreichen Mütter und einen Vater über den Alltag mit den Kids, wann sie spielen, basteln, Ausflüge oder Hausaufgaben machen. "Wir können nicht mit jedem Kind lesen üben, dazu sind es zu viele Kinder. Aber die Hausaufgaben sind in der Regel fertig, wenn die Kinder heim kommen." Steppe erzählte vom Mittagessen, das von der Karsauer Firma Schneider warm geliefert werde. "Es werden fünf Sorten Gemüse geliefert, eine davon müssen sie essen. Auch den Salat müssen sie probieren." Die Eltern konnten an Hand des Speiseplans an der Wand sehen, welch leckeres Essen diese Woche für die Kinder gekocht wird.

Die Mütter stellten viele Fragen: Was passiert, wenn ein gebuchter Tag abgesagt werden muss oder man wegen der Arbeit einen zusätzlichen Tag braucht? Wie funktioniert das mit der Bezahlung der Mittagsmahlzeit, was für Zusatzkosten durch Bastelmaterial oder Eintrittskarten kommen auf die Familien zu? Steppe versicherte, dass die AWO so günstig wie möglich arbeitet und erläuterte die einzelnen Posten.

Das neue Schuljahr beginnt am 10. September, die Einschulung für die Erstklässler ist aber erst am 15. September und der offizielle Schulbeginn am 17. September. Für diese Woche bietet die AWO eine Erstklässlerwoche an, in der die Kinder von 7.30 Uhr bis 17 Uhr betreut werden können. "In dieser Woche zeigen wir die Schule, verbringen einen Vormittag in der Turnhalle und machen einen Ausflug. So ist der Übergang in die Schule leichter", erklärte Steppe.

Dieses Jahr neu sind auch die Angebote der Ferienbetreuung in den Fasnachtsferien, eine Woche in den Osterferien und in den letzten beiden Wochen der Sommerferien. Steppe verteilte Flyer, eine Mutter seufzte: "Man hat fast das Gefühl, mein Kind ist im Nachteil, wenn es nicht geht". Eine andere Mutter, deren ältere Kinder schon bei den AWO-Kids betreut werden, bestätigte: "Die Kinder lieben es."

Nach dem theoretischen Teil auf den kleinen Stühlen der Kinder konnten die Eltern die Räume besichtigen, den Ruheraum mit dem gemütlichen Sofa, das große Spielzimmer mit Tischkicker und die Küche.

Die Mütter äußerten sich sehr zufrieden über dieses Angebot der AWO und bis jetzt sind für das Schuljahr 18/19 bereits 75 Kinder aus der Grundschule angemeldet, der Bedarf ist groß. Bis jetzt bestünden aber noch keine Anzeichen, dass Kinder abgewiesen werden müssen, versicherte Steppe.