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17. April 2015

BEOBACHTET & GEHÖRT

  1. Nadja Mrad (von links), Jürgen Kempf und Tina Dreier von der Gemeinschaftsunterkunft Rheinfelden nehmen den Scheck des Unternehmens Umicore von Wolfgang Hasselmann entgegen. Foto: ZVG

  2. Die Mauer beim Hallenparkplatz in Minseln wird für die Entente Florale verschönert. Foto: Gritli Hundorf

Sprachkurse gehen weiter: Nach 200 Stunden ist nicht Schluss: Dank der finanziellen Unterstützung durch Umicore Rheinfelden von 3250 Euro erhalten interessierte Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft einen weiterführenden Kurs zum Erlernen der deutschen Sprache an der Volkshochschule Rheinfelden. Die ersten 200 Unterrichtsstunden vermitteln einen Basis-Wortschatz. Da dieser Kurs jedoch nur die nötigsten sprachlichen Wendungen zu vertrauten Themen umfasst und darüber hinaus keine finanziellen Mittel für einen weiterführenden Sprachkurs durch den Landkreis Lörrach zur Verfügung gestellt werden, haben Mitarbeiter der Gemeinschaftsunterkunft nach Unterstützung gesucht und diese bei Umicore gefunden. "Das Erlernen der deutschen Sprache ist eine Grundvoraussetzung für ein Leben in Deutschland. Viele der Bewohner würden sehr gerne weiter Deutsch lernen- sie möchten die deutsche Sprache besser verstehen und sprechen können", sagt Heimleiter Jürgen Kempf. Wolfgang Hasselmann, Leiter globale Prozessentwicklung bei Umicore: "Wir möchten vor Ort helfen, Barrieren abbauen, die durch mangelnde Sprachkenntnisse durchaus entstehen können." Der weiterführende Sprachkurs hat das Ziel-Niveau A2 und findet mehrmals wöchentlich statt. Die Abwicklung erfolgt durch den Freundeskreis Asyl Rheinfelden.

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Arbeitseinsatz Hallenparkplatz: Als weiteren Beitrag zur Entente Florale hat der Ortschaftsrat Minseln sich vorgenommen, die Mauer beim Parkplatz an der Alban-Spitz-Halle gründlich zu reinigen, grundieren und mit einem Voranstrich zu versehen. Dann werden Schulkinder der Dinkelbergschule mit ihren Lehrerinnen die Mauer neu bemalen. Am vergangenen Freitag entfernten Ortsvorsteherin Eveline Klein sowie die Ortschaftsräte Kurt Bauer, Willi Hundorf, Ewald Lützelschwab und Paul Renz mit Hilfe von Hochdruckreinigern, Schrubbern und Bürsten den Dreck von der Mauer, die vor Jahren schon einmal von Schülerinnen und Schülern bemalt worden war. Dabei waren die Akteure erstaunt, was da unter der grau-schwarzen Schicht so alles zum Vorschein kam: bunte Blumen, allerlei Tiere und ganze Märchenszenen waren nach und nach zu erkennen. Immer wieder wurde gerätselt, was wohl als nächstes ans Licht kommen würde. Die frühere Rektorin der Dinkelbergschule, Gritli Hundorf, unterstützte die Ortschaftsräte und erinnerte sich lebhaft an die frühere Malaktion. Am Wochenende waren schon ehemalige Dinkelbergschüler da und haben nach dem von ihnen damals gemalten Bild gesucht. Wenn das Wetter mitspielt, kann in den nächsten Tagen grundiert und vorgestrichen werden.

Autor: bz