Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

23. Januar 2010

Wunsch: Kein Personal mehr von Datamed

Förderverein Kreiskrankenhaus.

RHEINFELDEN (BZ). In ihrer ersten Sitzung des Jahr es diskutierten die Vorstände und Beiräte des Fördervereins Kreiskrankenhaus (KKH) Rheinfelden die Situation am Kreiskrankenhaus. Sie begrüßten die Wahl des Geschäftsführers der Kliniken GmbH und boten ihm eine vertrauensvolle Zusammenarbeit an.

Mit der Wahl des neuen Geschäftsführers, so Vorsitzender Rolf Karrer, verbänden sich viele Hoffnungen, Erwartungen und Wünsche. Man erwarte sich insbesondere eine positivere Einstellung zum Personal der Kliniken. Nur wenn die Mitarbeiter das Gefühl hätten, ernst genommen zu werden, sei zu erwarten, dass sie mit noch mehr Einsatz ihre Aufgaben erledigen würden.

Kritisch wird in diesem Zusammenhang betrachtet, dass das Personal noch immer nach unterschiedlichen Tarifen entlohnt wird. Die bisherige Praxis auch Mitarbeiter über die Zeitarbeitsfirma Datamed zu günstigeren Tarifkonditionen einzustellen, steht beim Krankenhausförderverein in der Kritik. Der Krankenhausförderverein hofft deshalb, dass der Geschäftsführerwechsel auch dazu führt, dass "sofort die Tätigkeit der Firma Datamed im Personalbereich der Kliniken auf Null zurückfahren" wird.

Werbung


Förderverein sieht Verlagerung der Geriatrie als positiv

Als bedauerlich wertet Rolf Karrer als Vorsitzender des Krankenhausfördervereins, dass der Aufsichtsrat es immer noch nicht geschafft habe, einen neuen Chefarzt/Chefärztin für die Innere Abteilung des Kreiskrankenhauses in Rheinfelden zu küren. Man erwarte, dass die Gründe für die eingetretene Verzögerung vom Aufsichtsratsvorsitzenden der GmbH öffentlich dargestellt werden. Schon jetzt gäbe es Stimmen im Klinikbereich, welche diese Verzögerung nicht als zufällig einschätzen würden.

Positiv sehen die Vorstände und Beiräte des Fördervereins die Überlegungen von Aufsichtsrat und Geschäftsführung zur Verlagerung der Geriatrie-Rehabilitation von Zell nach Rheinfelden. Voraussetzung sei aber, dass weder Orthopädie noch Innere in ihren Entwicklungsmöglichkeiten (Insbesondere hinsichtlich der vorhandenen Betten) beeinträchtigt würden. Gerade für die Innere Abteilung gäbe es viele Berührungsmöglichkeiten zur Geriatrie-Rehabilation.

Der Förderverein begrüßt den neuen Wirbelsäulenspezialisten Dr. Markus Köhler. "Mit ihm wird ein Aufgabenbereich im Angebot der Klinik mit einem ausgewiesenen und kompetenten Spezialisten besetzt", hieß es. Dr. Köhler wird am 1. März bei der Hauptversammlung des Fördervereins über "Operationen an der Wirbelsäule" referieren und sich dabei öffentlich vorstellen.

Autor: bz