Gestern trifft auf heute

Katja Mielcarek

Von Katja Mielcarek

Fr, 02. August 2013

Rickenbach

Für den internationalen Flugtag in Hütten kündigen die Organisatoren weitere spektakuläre Höhepunkte an.

RICKENBACH-HÜTTEN. In den Sommerferien können es viele ein wenig ruhiger angehen lassen. Nicht so die Organisatoren des Flugtags in Hütten, der für das Wochenende 14./15. September geplant ist. Immerhin, das grobe Programm steht, in den vergangenen Wochen sind noch einige Highlights dazugekommen.

Freunde alter Flugzeuge können sich auf den Besucher zweier Jagdflugzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg freuen. Aus Bremgarten, 20 Kilometer südlich von Freiburg, werden eine Supermarine Spitfire sowie eine Mustang dem Flugtag ihre Aufwartung machen. Beide Maschinen fallen durch ihre Wendigkeit und die starken Zwölf-Zylinder-Motoren auf. Mit ihren jeweils rund 1500 PS werden die rund vier Tonnen schweren Flugzeuge einigen Lärm am Himmel über Hütten erzeugen.

Deutlich leiser sind die ebenfalls betagten Fluggeräte, die aus Kirchzarten kommen werden. Eine Weihe, ein Kranich aus den 30er Jahren sowie ein Bergfalke aus den 50er Jahren sind in diesem Fall keine Vögel, sondern Oldtimer-Segelflugzeuge – aus Holz. Im Aufeinandertreffen mit den heutigen Modellen aus Glas- und Kohlefaser wird die rasante Entwicklung deutlich, die der Streckensegelflug genommen hat.

Heißluftballon soll glühen

Was das Abendprogramm am Samstag angeht, hat sich die Luftsportgemeinschaft Hotzenwald von ihrem eigenen Drachenfest und der besonderen Stimmung dort inspirieren lassen. Deshalb wird – sofern das Wetter mitspielt – seinen Heißluftballon nach Einbruch der Dunkelheit zum Glühen bringen. Der rhythmisch gezündete Brenner wird durch die transparente, regenbogenfarbige Hülle ein besonderes Licht erzeugen. Sollte der Wind zu stark sein, wird auch geglüht, allerdings ohne die Hülle, die sonst durch das Feuer Schaden nehmen könnte.

Selber in die Luft gehen, können die Gäste des Flugtags auch. Neben der Antonov II, dem größten im Einsatz befindliche einmotorige Doppeldecker der Welt (die erste wurde im Jahr 1947 gebaut), steht auch ein viersitziger Robinson R44 Helikopter bereit, Abenteuerlustigen besondere Höhenflüge zu ermöglichen. Der Hubschrauber kommt von der Helikopterflugschule aus Donaueschingen. Die Antonov II, die der Donauair gehört, wurde von außen komplett überholt. Innen sieht sie aber fast so aus, wie früher, was einen Flug mit ihr gleichzeitig zu einer kleinen Zeitreise macht. Auch der Pilot des Heißluftballons nimmt Anmeldungen für Fahrten mit dem kunterbunten Schmuckstück entgegen – sofern die Witterung stimmt.

Weitere Informationen zum Flugtag in Hütten finden Sie im Internet unter http://www.flugtag-huetten.de