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14. September 2016

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Sonderausstellung zum "Tag des offenen Denkmals" in Riegel.

  1. An vier Stellwänden gab es bei der Sonderausstellung im Archäologischen Museum in Riegel allerhand zu entdecken. Foto: Helmut Hassler

RIEGEL. In einer Sonderausstellung präsentierte der Geschichtsverein Riegel am Sonntag anlässlich des Tags des offenen Denkmals unter dem Motto "Gemeinsam Denkmale erhalten" im Archäologischen Museum etwa 80 Fotos von Kleindenkmalen. Auf vier Stellwänden gab es Fotos insbesondere von historischen Grenzsteinen auf der Gemarkung Riegel. Der Eintritt war frei.

Über viele Jahre hinweg hatte Professor Reiner Göppert, Vorstandsmitglied des Riegeler Geschichtsvereins, Fotos von alten Riegeler Denkmalen, insbesondere von historischen Grenzsteinen gemacht, die nun erstmals im Museum präsentiert wurden. "Auf diesen Bildern mit der Jahreszahl und den beiden Wappen von Riegel und Endingen ist eindeutig das Schweißtuch mit dem Riegeler Wappenkopf erkennbar", sagte Peter Ziegler, der Vorsitzende des Geschichtsvereins, "ein Indiz dafür, dass dieser Wappenkopf kein Abbild eines römischen Kaisers oder Imperators ist. Durch diese Feststellung des Geschichtsvereins ist bestätigt, was Professor Brommer und einige andere Experten vor einigen Jahren festgestellt haben, dass der Wappenkopf den Heiligen Mauritius darstellen würde", sagte Ziegler.

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Der älteste Grenzstein stammt aus dem Jahr 1727 und befindet sich an der Grenze etwa in der Mitte zwischen Riegel und Endingen. Er ist aus rotem Buntsandstein gehauen, im Vergleich zu den kleineren, grauen Granitsteinen, die erst während der letzten Jahrzehnte gesetzt wurden.

An einer weiteren Stellwand waren auch alte Fotos von Riegel, von der ehemaligen Brauerei, von den Gasthäusern Rebstock und Krone, von der Hauptstraße und der katholischen Kirche Sankt Martin aus dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts zu sehen.

Den ganzen Tag über kamen viele Besucher in das Museum, um sich diese historischen Bilder von Riegel anzusehen.

Autor: Helmut Hassler