Rust / Freiburg

Staatsanwalt stellt nach dem Brand im Europa-Park Ermittlungen ein

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 29. August 2018 um 12:05 Uhr

Rust

Ende Mai wurde bei einem Großbrand im Europa-Park das Fahrgeschäft "Piraten in Batavia" völlig zerstört. Derweil haben die Ermittlungen keine Hinweise auf vorsätzliches oder fahrlässiges Handeln ergeben.

Die Staatsanwaltschaft Freiburg hat das Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem Großbrand am 26. Mai im Europa-Park eingestellt. Bei dem Brand wurden sieben Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr leicht verletzt. Es entstand ein erheblicher Schaden in Millionenhöhe.

Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Freiburg, der Kriminalpolizei Offenburg und des Landeskriminalamts Baden-Württembergs ist davon auszugehen, dass der Brand im Bereich der Feuerröhren des Fahrgeschäfts Fjord-Rafting ausgebrochen ist.


Die Ermittlungen ergaben laut Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft keinen Hinweis darauf, dass die Anlage nicht sachgemäß betrieben oder überwacht wurde. Auch ergaben sich keine Anhaltspunkte für eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandverursachung.
Das Gesundheitsamt hat die Asche untersucht, die nach dem Brand im Europa-Park in Rheinhausen niedergegangen war und gibt Entwarnung. Verschmutztes Obst und Gemüse sollte dennoch gewaschen werden. Mehr dazu