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21. Juli 2008

Kunstwerke aus Schrott

Kinder auf Tinguelys Spuren

SCHÖNAU (zubi). Ein ausgedienter Wasserkocher als Aufzug für ein Haus, ein alter Babyflaschenwärmer als Bestandteil eines Mobiles, ein Labyrinth aus Kabeln und Steckern und vieles mehr. Die Kinder der "Mondgruppe" des katholischen Kindergartens St. Maria in Schönau hatten sich durch den Besuch des Tinguely-Museums in Basel von den beweglichen Plastiken aus Draht, Blech, Schrott und Fundstücken zu einer eigenen Ausstellung inspirieren lassen.

Kinder bauen Bühne

mit Lautsprechern

60 verschiedene Elektrogeräte, die erst seit kurzem oder schon seit vielen Jahren das Zeitliche gesegnet hatten, brachten Eltern zum Auseinandernehmen und zum Weiterverarbeiten in den Kindergarten. Und auch aus dem Recyclinghof in Lörrach stammen einige der Kunst-Stücke. Dass Manolya und Luzie Fans der Serie "Deutschland sucht den Superstar", sind war ihrem Objekt anzusehen. Eine komplette Bühne hatten sie angefertigt inklusive Lautsprechern und Spots. Alicia hatte die Bühnendeko und die Kameras ergänzt. Bei einigen Ausstellungsstücken mussten die Besucher mehrmals hinsehen, bis sie das Ursprungsgerät erkennen konnten – wie bei einem Rennwagen aus einem alten Staubsauger. "Sie haben fleißig gearbeitet" lobte Erzieherin Lilia Pfau. Voll erfüllt wurde damit das Lehrplanziel: Selbstständig denken, kreativ werden und in kleinen Gruppen arbeiten. Außerdem hatten die Kinder jede Menge Spaß, sagte die Erzieherin. Beliebte Spielobjekte wurden die Ausstellungsstücke zudem, wie beispielsweise das selbst gebaute Schwimmbad.

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Autor: zubi