Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

29. Juni 2014 15:23 Uhr

"Stromrebellen" kommen diesmal aus Japan

"Unterstützung von Freunden"

Die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) ehren Ai Ootsuka (Mütter von Fukushima) Taro Yamamoto (Schauspieler und Parlamentsabgeordneter) und Yauemon Satoh (Unternehmer).

  1. Ai Ootsuka (Mütter von Fukushima) Foto: zvg

  2. Taro Yamamoto (Schauspieler und Parlamentsabgeordneter) Foto: zvg

  3. Yauemon Satoh (AiPower) Foto: zvg

SCHÖNAU (BZ). Mit den diesjährigen Preisträgern werden drei Persönlichkeiten der japanischen Anti-Atom-Bewegung geehrt: Ai Ootsuka (Mütter von Fukushima) Taro Yamamoto (Schauspieler und Parlamentsabgeordneter) und Yauemon Satoh, der nach Schönauer Vorbild ein bürgereigenes und ökologisches Energieversorgungsunternehmen in der Präfektur Fukushima aufbaut. Ihrem Einsatz will die EWS Anerkennung und Unterstützung aussprechen und daher den "Stromrebell 2014" an drei Menschen verleihen, die stellvertretend für mutiges und vielfältiges Engagement der japanischen Anti-Atom-Bewegung stehen. "Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, Veränderungen in Gang zu setzen und Widerstände zu überwinden," sagte Ursula Sladek, Vorstand der Netzkauf EWS Genossenschaft. "Dazu braucht es eigene Kraft, aber auch Unterstützung von Freunden. Wir möchten durch die Verleihung des Schönauer Stromrebellen 2014 ein kleines bisschen dazu beitragen", so Ursula Sladek weiter.

Das Netzwerk "Mütter von Fukushima" kämpft bis heute gegen das Vergessen und das Leugnen der Folgen der Fukushima Katastrophe. Schauspieler Taro Yamamoto ist zum Zugpferd der Anti-Atom-Bewegung – und zur Persona non grata – geworden.

Werbung


Yauemon Satoh gründete nach Schönauer Vorbild mit vier Mitstreitern das Solarenergieunternehmen AiPower.

Autor: bz