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09. März 2010

Sind Katzen in Fallen getappt?

Tierschutzverein ist alarmiert.

FAHRNAU (mj). Der Schopfheimer Tierschutzverein hegt den Verdacht, dass es im Hegne jemanden geben könnte, der Fallen für Katzen aufstellt. Tierschützerin Helga Ell sind zwei Fälle zu Ohren gekommen, die sie alarmiert haben. Vor etwa 14 Tagen sei eine Katze gesehen worden, der beide Hinterläufe fehlten. "Die Qualen und der Schmerz müssen enorm gewesen sein," erklärte Helga Ell. Der aufmerksame Bürger, dem das Elend des Tieres aufgefallen sei, habe die Polizei gerufen. Den Beamten sei nichts anderes übrig geblieben, als die verletzte Katze zu erschießen, bestätigte Polizeisprecher Dietmar Ernst die Angaben auf BZ-Anfrage. Mehr Fälle seien der Polizei aber nicht bekannt geworden. Klar gewesen sei für die Polizei aber, dass die Katze bei einem Unfall verletzt worden sei.

Helga Ell aber weiß von einem weiteren Fall, der sich am vergangenen Samstag ereignete. Etwa an derselben Stelle, an der die erste schwer verletzte Katze gefunden wurde, sei erneut eine Katze entdeckt worden, der ein Bein gefehlt habe. Der Tierschutz kümmerte sich um das schwerst verletzte Tier und brachte es in die Tierklinik nach Wehr. Dieser zweite Fall – wieder fehlte ein Gliedmaße – führe zu dem Verdacht, dass es irgendwo im Umkreis einen Fallensteller geben müsse. "Es geht dabei ja nicht nur um die Katzen", erklärt Helga Ell. Wenn es sich wirklich um Fallen handeln sollte, könnte jederzeit auch ein Kind buchstäblich hineintappen und sich schwer verletzen.

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Sie bittet darum, dass die Anwohner im Hegne ihre Augen offen halten und auch sofort melden, wenn sie etwas Auffälliges entdecken. Hier handele es sich, sind wirklich Fallen im Spiel, um Tierquälerei. "Ich wäre für Rückmeldungen dankbar", sagte Helga Ell.

Kontakt: Wer etwas weiß oder beitragen kann, die rätselhaften Fälle von Verstümmelungen an Katzen aufzuklären, kann sich bei Helga Ell unter 07622-673140 oder Elisabeth Fricker, 07629-447, melden.

Autor: mj