Großer Jubel über kleine Erfolge

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 21. März 2018

Sonstige Sportarten

Schallbacher Bogenschützen bei deutscher Meisterschaft zweimal auf dem Podest / Zellerin Keßler im Recurve im DM-Achtelfinale.

BOGENSCHIESSEN (BZ). Nicht immer müssen es Titel, die großen Triumphe sein, um Sportler jubeln zu lassen. Die kleinen, auf den ersten Blick womöglich gar nicht sichtbaren Erfolge sind es, die manches Sportlerherz höher schlagen lassen. Und so war der Jubel von Stefanie Jesch ein erfrischender in der alltäglichen Hatz nach Spitzenplätzen. "Mein persönliches Ziel habe ich erreicht: Ich bin nicht Letzte!", freute sich die Bogenschützin der BSFD Schallbach nach ihrem zwölften und vorletzten Platz bei der deutschen Hallen-Meisterschaft des Deutschen Bogensport-Verbandes (DBSV).

Die Landesmeisterin mit dem Blankbogen nahm in Mühlhausen erstmals an einer DM teil, entsprechend groß war Jeschs Nervosität im Wettkampf. Dennoch erzielte die Schallbacher Schützin in den beiden Runden insgesamt 366 Ringe und ließ wie erhofft eine Konkurrentin hinter sich.

Über vordere Platzierungen durften sich die Schallbacher Compound-Schützen bei den DBSV-Titelkämpfen in Bielefeld freuen. Wie seine Vereinskameradin Jesch gab auch Robin Hauser sein DM-Debüt. Er schoss sich in der U 17 unter zwölf Teilnehmern mit 541 Ringen als Sechster ins Mittelfeld.

Jeweils nur drei Ringe auf den ersten Platz fehlten dem Schallbacher Duo Alexander Rammelt und Herbert Sinz. Rammelt wurde Vizemeister der Ü 55, mit 569 Ringen erzielte er den zweitbesten Wert der 24 Schützen. Sinz trat in der mit neun Akteuren besetzten Ü-65-Klasse an. Nach beiden Runden war Sinz ringgleich mit dem Vizemeister (548) und hatte einzig aufgrund der geringeren Anzahl an 10ern das Nachsehen und gewann Bronze.

Bei der Bogenschützen-Hallen-DM des Deutschen Schützen Bundes (DSB) konnte sich Elisabeth Keßler vom Regionalligisten SG Zell mit 537 Ringen als 14. von 29 Teilnehmerinnen der Recurve-Konkurrenz für die K.o.-Runde qualifizieren. Im Achtelfinale musste sich Keller jedoch der späteren Vizemeisterin Isabel Kühl (Müllroser Sgi) geschlagen geben.