EHC Freiburg

Es wird vorerst keine zweite Eisfläche in Leichtbauhalle geben

Jelka Louisa Beule

Von Jelka Louisa Beule

Fr, 22. Juni 2018 um 09:06 Uhr

Freiburg

Der EHC Freiburg hatte bis zuletzt Hoffnung, eine zweite Eisfläche in einer Leichtbauhalle unterzubringen, die ursprünglich zur Flüchtlingsunterbringung gedacht war. Doch daraus wird jetzt nichts.

Beim EHC Freiburg hatte sich zuletzt Hoffnung breit gemacht, dass bis zum Herbst eine zweite Eisfläche neben der Franz-Siegel-Eishalle im Stadtteil Mooswald entstehen könnte – in einer Leichtbauhalle, die ursprünglich zur Flüchtlingsunterkunft gedacht war. Doch daraus wird nichts: Laut BZ-Informationen ist am geplanten Standort zu wenig Platz. Es würden Parkplätze fehlen, aber vor allem Fluchtwege für die Franz-Siegel-Halle.

Eine neue Eishalle wird wohl nicht vor 2024 gebaut

Dass es Schwierigkeiten geben könnte, hatte sich bereits angekündigt, als die Pläne erstmalig bekannt wurden. "Es gibt Probleme", bestätigte Sportbürgermeister Stefan Breiter am Mittwochnachmittag im gemeinderätlichen Sportausschuss auf Nachfrage aus dem Gremium – weitere Details gab es in der öffentlichen Sitzung nicht. Auf Anfrage der BZ wollten sich gestern weder die Stadtverwaltung noch der EHC äußern.

Der Eishockeyclub hofft seit langem auf mehr Platz, die Franz-Siegel-Halle platzt aus allen Nähten. Aber eine neue Sportstätte wird wohl nicht vor 2024 gebaut. Deshalb erschien den Verantwortlichen die Leichtbauhalle als gute Zwischenlösung – wenngleich die Finanzierung des Umbaus in Höhe von 300.000 Euro ebenfalls noch unklar war.