DEL 2

Wieder ein Wölfe-Sieg, doch der Endspurt kommt wohl zu spät

Benjamin Resetz

Von Benjamin Resetz

Mo, 19. Februar 2018 um 00:33 Uhr

EHC Freiburg

Der EHC Freiburg gewinnt in Frankfurt und fährt damit sechs Punkte ein am Wochenende. Dennoch sind die Pre-Playoffs weit entfernt.

Sechs-Punkte-Wochenende für den EHC Freiburg in der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga. Mit einem 4:1-Erfolg beim amtierenden Meister Löwen Frankfurt knüpften die Wölfe, trotz des Ausfalls von Leistungsträger Mark Mancari, an ihren 3:0-Erfolg vom Freitagabend gegen Kassel an. Keeper Miroslav Hanuljak zeigte erneut ein starkes Spiel. Dennoch wird es für den EHC wohl nicht mehr für die Pre-Playoffs reichen. Er spielt höchstwahrscheinlich gegen den Abstieg – denn vier Spieltage vor Hauptrundenschluss beträgt der Rückstand zum für die Pre-Playoffs relevanten zehnten Tabellenplatz, den derzeit das Team aus Crimmitschau einnimmt, acht Punkte.

Frankfurt – EHC Freiburg: Alle Tore


Wenig überraschend hatten die Gastgeber lange mehr vom Spiel, wurden aber zunächst vom EHC überrumpelt. Gleich mit dem ersten Angriff gingen die Wölfe in Führung. Bedient von Jakub Babka traf Chris Billich nach genau einer Minute ins Schwarze. Die Löwen hatten mehr vom Spiel und kamen bei eigener Unterzahl zur Großchance, als Matthew Pistilli die Latte traf. Nach starkem Forechecking vergab auf der Gegenseite Babka die beste Möglichkeit (17.).

Ein ähnliches Bild im Mittelabschnitt – und wieder waren die Wölfe das effizientere Team: Babka leitete einen Angriff ein, den Niko Linsenmaier mit einer Einzelaktion zum 2:0 vollendete (24.). Gerade als die Wölfe eine Unterzahl überstanden hatten, verkürzte der Meister jedoch auf 1:2. Lukas Koziol hatte Hanuljak im Nachfassen überwunden (29.).

Den letzten Abschnitt eröffnete Billich nach 13 Sekunden mit seinem Treffer zum 3:1. Die Freiburger entdeckten nun auch die Offensive für sich. Hinten hielt der EHC stand, vorn sorgte er für Gefahr. Acht Sekunden vor Schluss traf Radek Duda schließlich zum Endstand.

Frankfurt – Freiburg 1:4 (0:1, 1:1, 0:2)
Tore: 0:1 Billich (2.), 0:2 Linsenmaier (24.), 1:2 Koziol (29.), 1:3 Billich (41.), 1:4 Duda (60.). Strafen: Frankfurt 4, Freiburg 6. Zuschauer: 4054.