Eishockey Freiburg

EHC verhängt nach Massenschlägerei Stadionverbote

Frank Zimmermann

Von Frank Zimmermann

Di, 13. Februar 2018 um 17:57 Uhr

EHC Freiburg

Gegenüber sieben Stadionbesuchern aus Freiburg und Südbaden hat der EHC ein Stadionverbot ausgesprochen. Sie waren in die Schlägerei am 4. Februar verwickelt. Weitere Verbote könnten folgen.

Der Eishockeyzweitligist EHC Freiburg hat als Folge der Massenschlägerei am 4. Februar nach der Begegnung Freiburg gegen Bietigheim bislang sieben Stadionverbote ausgesprochen. Dies hat EHC-Sprecher Karl Heidegger bestätigt. Die Betroffenen kämen aus Freiburg und ganz Südbaden. Die Verbote wurden bis zum Ende der übernächsten Saison – bis 30. April 2020 – ausgesprochen. Dies entspricht der Maximaldauer, die ein Stadionverbot in der zweiten Eishockeyliga DEL2 haben kann.

Laut EHC ist davon auszugehen, dass noch weitere Verbote verhängt werden, da die Ermittlungen der Polizei gegen Bietigheim-Anhänger noch andauern.

Rund 60 Personen waren nach dem DEL2-Spiel vor der Franz-Siegel-Halle in eine Schlägerei verwickelt, dabei waren fünf Menschen verletzt worden. Unter den identifizierten Tatverdächtigen hatte die Polizei vier Fußball-Fans der Gruppierung "Natural Born Ultras" (NBU) ausgemacht und behauptet, dass etwa zehn dieser Ultras bei jedem EHC-Spiel dabei seien. Dem widerspricht das Fanmagazin "nur-der-scf.de", demzufolge war lediglich ein NBU in die Schlägerei am 4. Februar involviert.

Mehr zum Thema: