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27. Juli 2011

5,1 Millionen für Risse-Krise

Benitz nennt bisherige Kosten.

  1. Die Hoffnung auf ein Ende der Risse-Krise wird größer. Foto: Privat

STAUFEN (hub). 5,14 Millionen Euro hat die Risse-Krise die öffentliche Hand bislang gekostet. Diese Zahl nannte Staufens Bürgermeister Michael Benitz vergangene Woche bei einem Pressegespräch. Vom Land Baden-Württemberg bereits erstattet beziehungsweise zur Erstattung erwartet werden rund 3,9 Millionen Euro, so dass die Stadt Staufen nach dem derzeitigen Stand der Dinge bereits jetzt 1,2 Millionen Euro aus eigener Tasche bezahlen muss. Die größten Posten bei der bisherigen Abrechnung sind die Sanierung des Erdsondenfeldes mit rund 2,4 Millionen Euro und die Erkundungsbohrungen mit knapp 800 000 Euro.

Gegenüber den endgültigen Summen, die für die Bewältigung der Risse-Katastrophe erwartet werden, sind dies aber noch kleine Beträge. Von gerichtlicher Seite gab es bereits eine sogenannte Streitwertfestsetzung in Höhe von 32,8 Millionen Euro – eine nach Benitz’ Ansicht realistische Schätzung, wobei die endgültigen Schäden erst nach dem Ende der Hebungen genauer beziffert werden können.

Dass dieses Ende absehbar ist, ist inzwischen mehr als eine vage Hoffnung. Weiterhin nimmt die Geschwindigkeit, mit der sich der Boden unter Staufens Altstadt hebt, ab. Inzwischen gebe es keinen Bereich mehr, der sich mehr als 5 Millimeter pro Monat hebe, erklärte Benitz. Wirklich verlässlich lässt sich derzeit nicht sagen, wann die Erde vollends zur Ruhe kommen wird – vielleicht aber könnte es schon im kommenden Jahr soweit sein.

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Autor: hub