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11. November 2010 16:57 Uhr
268 Häuser in Staufen von Rissen betroffen
Mappus kündigt Besuch an
Der Ex-Ministerpräsident – Erwin Teufel – war dieser Tage da. Jetzt soll der amtierende Landesvater Stefan Mappus noch vor Jahresende Staufen ebenfalls besuchen. Das gab Bürgermeister Michael Benitz in der monatlichen Pressekonferenz der Stadt bekannt.
STAUFEN (hcw). Benitz wird, wie zuvor schon Teufel, auch Mappus in das besonders stark beschädigte rückwärtige Rathausgebäude führen, wo zuvor die Bauverwaltung untergebracht war, das aber schon seit Monaten leer steht und nur mit einem Helm auf dem Kopf von Personen betreten werden darf. "Ich kenne niemanden, der angesichts der dortigen massiven Schäden nicht davon beeindruckt worden ist", sagte Benitz. Die Zukunft des Gebäudes ist offen. Zunächst wird es wohl nicht abgerissen, auch weil ein Privathaus direkt angebaut ist. Ein Abriss käme höchstens für den Fall in Betracht, dass für die Sanierung des historischen Rathauses am Marktplatz Raum für eine Baustelle benötigt werde, so Benitz.
Die Zahl der beschädigten Gebäude ist mit 268 gegenüber dem Vormonat gleich geblieben. Inzwischen sind bei der Schlichtungsstelle zur Regulierung der Schäden sechs Anträge eingegangen. Benitz führte die geringe Zahl auf die "gute Vorarbeit der Stadt" zurück. Es gelte jetzt das Vertrauen in die Stelle weiter zu steigern. Auch für die neue von der Stadt für das Bauamt geschaffene Stelle zeichnet sich eine Besetzung ab. Für die zunächst nur auf 50 Prozent ausgeschriebene Stelle hatte sich niemand passendes beworben. Daraufhin wurde sie auf Vollzeit aufgestockt. Und dafür sind laut Benitz einige, wenn auch nur wenige Bewerbungen eingegangen.
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Die Arbeiter, die mit der Bohrung eines Brunnens in der Kirchstraße zugange sind, haben eine Tiefe von sieben Meter erreicht. Die Bohrstelle wurde gestern mit einem Holzzaun abgesichert. Noch vor Weihnachten sollen die Arbeiten erledigt sein.
Die Stadt will den noch immer rätselhaften Rissen außerhalb der eigentlichen Hebungszone in der Innenstadt, zum Beispiel rund um den Bahnhof, nun auf den Grund gehen. Der Bürgermeister berichtete davon, dass eine Ausschreibung für entsprechende Messungen verschickt worden sei. Sie sollen darüber Aufschluss heben, wie sich das Erdreich unter Staufen horizontal verschiebt.
Autor: hcw
