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26. März 2010

"Musikklasse" stellt sich vor

Projekt am Faust-Gymnasium.

STAUFEN. Das Interesse war groß, als sich im Rahmen einer Informationsveranstaltung für die Schüler der kommenden fünften Klassen und ihre Eltern auch das Projekt Musikklasse, eine Kooperation zwischen dem Faust-Gymnasium und der Jugendmusikschule Südlicher Breisgau, in der voll besetzten Aula der Schule vorstellte. Zu dieser hatten die Musiklehrerinnen Gabriele Stannat-Deissler, Elisabeth Theisohn und der Musiklehrer Andreas Wolff sowie Schulleiter Hans-Joachim Kraus eingeladen.

Zur Einstimmung gab es mit dem südamerikanischen Stück "The Peanut Vendor – Bridge" von der bereits bestehenden Musikklasse unter der Leitung von Elisabeth Theison eine gelungene Kostprobe.

Nach Begrüßung von Musikschulleiter Joachim Baar und Geschäftsführer Eckard Geiger, die sich im Anschluss den vielfältigen Fragen der Eltern stellten, erklärten die Lehrerinnen das Konzept dieses Projektes, das im kommenden Schuljahr bereits in die vierte Runde starten wird. Dieses sieht drei Musikstunden pro Woche vor, von denen zwei "normale" Stunden durch die Musiklehrerinnen der Schule im Klassenverbund gehalten werden. Dazu wird es durch die Lehrerinnen und Lehrer der Jugendmusikschule eine Stunde Ensembleunterricht in Großgruppen geben. In Kleingruppen wird zusätzlich noch Instrumentalunterricht angeboten, der nach Möglichkeit ebenfalls in den Räumen der Schule abgehalten wird.

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Die Wahlmöglichkeiten sind üppig. Über die Jugendmusikschule werden mittlerweile nahezu alle Instrumente abgedeckt. Neben den Streichinstrumenten Cello und Geige sowie den Blasinstrumenten Querflöte, Klarinette, Trompete und Saxofon, stehen erstmals auch die Perkussionsinstrumente Djembé, Konga, Bongo und Trommeln zur Verfügung.

Dadurch, dass die Schülerinnen und Schüler der Musikklasse immer wieder gemeinsam Stücke zur Aufführung bringen, wachsen sie enorm zusammen. Dies zeigte sich dann auch bei der Instrumentenvorstellung, bei der Kinder anderen Kindern schon mal einige Kniffe und Griffe beibrachten.

Autor: Friederike Zimmermann