Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

31. August 2009

Neue Erfahrungen in Paraguay sammeln

Sophie Holzer und Leonie Heine arbeiten in Maracaná

  1. Dina Martinez Immen (Mitte) bereitete Leonie und Sophie auf ihren Aufenthalt in Paraguay vor. Foto: privat

STAUFEN. Nach mehrmonatiger Vorbereitung werden Sophie Holzer und Leonie Heine nun neue Erfahrungen in Paraguay sammeln. Die beiden hatten sich bei der Gesellschaft Staufen-Paraguay gemeldet, um nach ihrem Abitur irgendwo in der Welt etwas Soziales zu tun und zwar im spanischen Sprachraum, denn diese Sprache hatten die beiden jungen Frauen als Leistungskurs in der Schule bewältigt.

Sophie und Leonie sind für mindestens sechs, gegebenenfalls zwölf Monate in Paraguay, wo sie in einem kleinen Dorf weit im Landesinneren arbeiten und leben. Maracaná heißt die Siedlung, die man nach etwa acht Autostunden von der Hauptstadt aus erreicht.

Bei Dina Martinez Immen, die selbst aus Paraguay stammt, erhielten Sophie und Leonie in mehrmonatiger Vorbereitung die nötigen Informationen über das Land, wie man dort lebt und wie man sich dort verhalten sollte. Außer Landeskunde gab es intensiven Sprachunterricht.

Leonie und Sophie besuchten auch die Grundschule in Wettelbrunn, wo sie einen Eindruck über die Arbeit der Lehrer bekamen, da sie werden unter anderem als Lehrkräfte in Maracaná eingesetzt sind. Außerdem konnten sie mit den Schülern, speziell der dritten Klasse, sprechen, die ihrerseits eine Brieffreundschaft mit den Schülerinnen und Schülern der 4. Klasse der Schule Maracaná, "Cuarto Encuadre" (4. Dorf) haben. Leonie und Sophie nehmen also die geschriebenen Briefe aus Wettelbrunn mit in "ihre" neue Schule und präsentieren die Übersetzungen den dortigen Kindern – und erzählen ihnen natürlich von ihren Freunden aus Wettelbrunn.

Werbung


Zu Beginn ihres Aufenthalts wurden sie in der Hauptstadt Asunción von einer befreundeten Familie aufgenommen, um sich langsam an die neue Umgebung zu gewöhnen. Hier gingen die Vorbereitungen auf ihre Aufgaben weiter. Zu dieser Familie können die beiden – während ihres ganzen Aufenthalts – jederzeit zu Wochenendaufenthalten zurück kommen – quasi als Refugium in der Hauptstadt. In Maracaná leben die beiden jungen Frauen in verschiedenen Gastfamilien.

Es waren in den vergangenen Jahren bereits vier Praktikantinnen in Maracaná, die alle sehr gute Arbeit geleistet haben. Die Gesellschaft Staufen-Paraguay, die das Ganze organisiert, koordiniert und begleitet, hat bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Dina Martinez Immen hat keine Zweifel, dass Sophie und Leonie erfolgreich sein werden.

Infos: Praktikum in Paraguay, Gesellschaft Staufen-Paraguay e.V., Fohrenbergstraße 10, 79219 Staufen, Tel. 07633/801966, info@staufen-paraguay.de, http://www.staufen-paraguay.de

Autor: bz