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06. März 2009 17:08 Uhr

Am Montag beginnen die Erkundungsbohrungen

Schon eine Million Euro für Risse in Staufen

Die Risse waren wieder Thema im Staufener Gemeinderat. Die Erkundungsbohrungen werden – geschützt von einem Bauzaun – wie vorgesehen am 9. März beginnen. Die Stadt hat bereits eine Million Euro aufgewendet.

  1. Risse, wohin man auch sieht Foto: Markus Donner

  2. Foto: Markus Donner

  3. Foto: Markus Donner

  4. Foto: Markus Donner

  5. Foto: Markus Donner

  6. Foto: Markus Donner

  7. Foto: Markus Donner

  8. Foto: Markus Donner

STAUFEN. 159 Häuser in Staufen sind zwischenzeitlich beschädigt, teilte Bürgermeister Michael Benitz am Mittwoch in der Gemeinderatssitzung mit. Darunter befinden sich auch Gebäude im Gewerbegebiet. Hier werde jedoch kein Zusammenhang zu den Hebungen in der Altstadt gesehen. Dennoch werden auch in diesem Bereich Messungspunkte gesetzt.

Die Erkundungsbohrungen werden – geschützt von einem Bauzaun – wie vorgesehen am 9. März beginnen, so der Bürgermeister weiter, der diesbezüglich immerhin eine gute Nachricht hatte: Die Sonden sind alle noch befahrbar. Die Sondenmessungen haben einen ähnlichen Temperaturverlauf wie im vergangenen Jahr ergeben. "Damit haben sich die Auffälligkeiten bei der siebten Sonde bestätigt."

Hebungen haben die Stadt bereits eine Million Euro gekostet

Die Universität Karlsruhe hat der Stadt jetzt ein Angebot vorgelegt, die Oberflächenbewegungen als Forschungsprojekt zu untersuchen. 4000 Euro kostet das Vorhaben, die jeweils zur Hälfte von der Stadt und der Universität getragen werden.

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Bis jetzt haben die Hebungen der Stadt Staufen eine Million Euro gekostet, rechnete Benitz vor. Dies werde er dem Land, das die Probebohrungen mit 300 000 Euro finanziert, gegenüber dokumentieren und um weitere Unterstützung bitten.

Was die statische Situation anbelangt, werde ein Szenario einer Auslagerung erarbeitet, erklärte Benitz. Doch dazu bestehe derzeit noch keine Notwendigkeit.

Autor: Ute Wehrle