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20. März 2009 15:57 Uhr
Zur Klärung der Hebungsrisse in Staufen
Zweite Erkundungsbohrung notwendig
Die Geologen brauchen genauere Daten. Deshalb wird in Staufen hinter dem Rathaus eine zweite Erkundungsbohrung abgeteuft – dieses Mal näher am Sondenfeld der Erwärmebohrungen.
STAUFEN (mad). Die Erkundungsbohrung hinter dem historischen Rathausgebäude in der Rathausgasse hat nach knapp zwei Wochen eine Tiefe von 17,8 Meter erreicht. Jetzt stellte sich aber heraus, dass das Bohrloch der Erkundungsbohrung und das Sondenfeld der sieben Erdwärmebohrungen durch eine tektonische Verwerfung sich auf zwei geologisch verschiedenen Erdschollen befinden.
Wie die Stadt gestern mitteilte, habe sich dadurch die Notwendigkeit für eine zweite Erkundungsbohrung ergeben. Diese soll auf der gleichen Erdscholle wie die ursprünglichen Erdwärmebohrungen abgeteuft werden. Nur durch diese zweite Erkundungsbohrung sei es möglich, die geplanten Untersuchungen vornehmen zu können, hieß es aus dem Staufener Rathaus. Mit der Bohrung einher gehen geotechnische Versuche, Grundwasseruntersuchungen und geophysikalische Messungen. Allerdings werde die ursprüngliche Erkundungsbohrung auch weiterhin als Grundwassermessstelle ausgebaut. In Verbindung mit seismologischen Untersuchungen hätten sich dort nach Auskunft der Stadt Staufen erste Erkenntnisse über den Untergrund ergeben. Die Arbeiten werden voraussichtlich noch etwa sechs bis acht Wochen andauern.
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Autor: bz
