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19. August 2008 14:26 Uhr
Am Donnerstag nachmittag
180 Oldtimer rollen durch Südbaden
Studebaker, Rolls-Royce, Aston Martin, Ferrari oder Cadillac – Automobilfreunde schnalzen bei diesen Namen mit der Zunge. 180 Oldtimer von 43 teils längst vergessenen Marken bringt die Rallye "Raid Suisse-Paris" am Donnerstag in die Region. In Riegel endet die erste Etappe.
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Zwei Alfa-Romeos unterwegs Foto: Veranstalter
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Ein Chevrolet am Start des Raid Suisse-Paris. Foto: Veranstalter
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Porsche 356 SC Foto: Veranstalter
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Mercedes Benz 300 SL Foto: Veranstalter
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Aston Martin DB 6 Vantage Foto: Veranstalter
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Austin Healey 100-4 BN1 Foto: Veranstalter
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Healey Silverstone Foto: Veranstalter
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Mercedes-Benz 500 K Foto: Veranstalter
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Opel Commodore B GS Coupé Foto: Veranstalter
Ein Fest für Freunde automobiler Raritäten gibt es am Donnerstagnachmittag, wenn 180 Oldtimer beim "Raid Suisse-Paris", laut Veranstalter eine der ältesten Oldtimer-Rallyes Europas, durch die Region fahren.
Start der Rallye ist am Donnerstag um 12.30 Uhr auf dem Messegelände in Basel. Von dort geht es über Haltingen, Eimeldingen/Binzen auf der B 3 nach Schliengen (13 bis 15 Uhr). Die weitere Strecke führt über Neuenburg, Zienken, Grissheim, Buggingen, St. Ilgen, Laufen, Dottingen, Heitersheim, Wettelbrunn und Eschbach nach Bremgarten (14 bis 16.30 Uhr). Von hier geht es über Hartheim, Grezhausen, Gündlingen und Hochstetten nach Ihringen und am östlichen Kaiserstuhl entlang über Bötzingen, Neuershausen und Bahlingen nach Riegel, wo das erste Fahrzeug gegen 14.50 Uhr auf dem Kirchplatz erwartet wird.
Wer die Fahrzeuge nicht nur im Vorbeifahren bewundern will, der sollte einen Abstecher nach Riegel einplanen. Dort endet nämlich die erste Etappe der Oldtimer-Rallye, ehe sich die Fahrzeuge nach einer Sonderprüfung gleich wieder auf den Weg zum zweiten Teilstück über Baden-Baden nach Straßburg machen. Voraussichtlich gegen 16.45 Uhr wird der letzte Rallye-Teilnehmer den Riegeler Kirchplatz passiert haben. Von hier geht es über die L 113 Richtung Malterdingen und über die B3 weiter vorbei an Hecklingen, durch Kenzingen und Herbolzheim in die Ortenau. Hinter Kippenheim sollte die Rallye eigentlich die B3 verlassen, über Sulz nach Kuhbach und weiter auf der B 415 ins Kinzigtal führen. Wegen einer Baustelle in Höhe Dammenmühle wird die Polizei die Fahrer aber voraussichtlich über die B3 und den Zubringer (B36) durch Lahr umleiten. Via Biberach und Zell geht es nach Ibach (16.20 bis 18.20 Uhr) und über Oppenau und die Schwarzwaldhochstraße nach Baden-Baden.
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Die Rallye findet bereits zum 18. Mal statt und führt jedes Jahr auf einer anderen Route nach Paris. In drei Tagen legen die Teilnehmer diesmal 900 Kilometer bis Paris zurück. Mit dabei sind Autos aus der Schweiz, aus Deutschland, Österreich, Italien, England, Mexiko, Monaco, Belgien und den USA – insgesamt 43 verschiedene Marken, darunter auch längst vergessene wie Alvis, Delahaye, Packard, De Lorean oder Autobianchi. Ältestes Fahrzeug ist ein Studebaker Commander Big Six aus dem Jahr 1927. Das rollende Automobilmuseum bietet aber auch Leckerbissen à la Ferrari Daytona, Mercedes 300 SL, Porsche 356, Aston Martin und andere mehr. Vertreten sind überdies offizielle Werkteams von Alfa Romeo sowie Audi. Gefahren wird in den Kategorien Veterans (17 Autos der Jahrgänge bis 1939), Tourisme und Sport.
Autor: mw


