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24. September 2013

AUCH DAS NOCH

Auch die Kids würden Mutti wählen

Mehr als 68 000 Schüler im Land haben in der Woche vor der Bundestagswahl an der sogenannten Juniorwahl teilgenommen. Damit stellte Baden-Württemberg hinter Niedersachsen die zweitgrößte Wählergruppe. Diese Wahl wird seit 1999 bundesweit zu allen Bundes-, Europa- und Landtagswahlen veranstaltet. Schüler ab Klasse 7 können wenige Tage vor dem Wahltermin im Rahmen eines Schulprojekts die Abstimmung simulieren. Zusätzlich soll im Unterricht zur Vorbereitung über Demokratie und das deutsche Wahlsystem gesprochen werden.

 Bei der diesjährigen Juniorwahl kamen die CDU/CSU auf 26,2 Prozent, die SPD auf 22,2 Prozent, die Grünen auf 16,6 Prozent, die Piraten auf 12,2 Prozent, die Linke auf 6,2 Prozent und die FDP auf 5,7 Prozent. 10,6 Prozent der Stimmen bekamen kleine Parteien, davon 2,4 Prozent die AfD.

 In Baden-Württemberg gingen bei der Juniorwahl 35 der 38 Direktmandate an die CDU. Die SPD gewann bei den Nachwuchswählern zwei Direktmandate und die Grünen eins. Bundesweit nahmen mehr als 500 000 Jugendliche teil. Im Land beteiligten sich 370 Schulen. Die meisten Teilnehmer meldete das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach mit 1750 Schülern.

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Autor: Marlena Maerz