An den kleinen Schulen ist alles im Lot

Eva Korinth

Von Eva Korinth

Do, 13. September 2018

Titisee-Neustadt

In Titisee und Waldau sind die Schulleiterinnen zufrieden mit der Ausstattung.

TITISEE-NEUSTADT. Die Grundschulen in Titisee und Waldau sind gut versorgt ins neue Schuljahr gestartet, die Schulleiterinnen Simone Schelske und Ulrike Lickert mit der Situation zufrieden.

Vier Lehrerinnen unterrichten an der Hirschbühlschule in Titisee. Es ist das "altbewährte" Team, sagt Simone Schelske. Mit den elf Erstklässlern lernen 36 Schüler in zwei Familienklassen. Sie sind jahrgangs- und klassenübergreifend und jeweils je 18 Kinder stark. Der PC-Bereich ist erneuert worden, das freut Schelske. Hier stehen neun neue Tower-Computer für die Schüler zur Medienbildung zur Verfügung. Die Grundschüler lernen hier den Umgang mit der Technik sowie Texte schreiben, Plakate gestalten, Geschichten lesen. Ergänzend dazu sollen die Klassenzimmer in naher Zukunft mit ein bis zwei Laptops ausgestattet werden. Neben dem Unterricht werden den Schülern Nordic Walking und Schwimmen angeboten. Bei der Kernzeitbetreuung von 7.30 bis 15 Uhr mit zwei Kernzeitbetreuerinnen hat sich nichts geändert. Die wird rege genutzt. "Ich bin froh, dass alles Bestand hat", sagt Schelske und freut sich über eine rege Elterngemeinschaft, die im Schulhof für eine Rutsche gesorgt hat und die Bewirtung zur Einschulung übernimmt. Dieses Jahr wird wieder die Aufführung eines Weihnachtsmusicals im Kurhaus einstudiert. Die Erstklässler haben in Titisee am Freitag, 14. September, ihren ersten Schultag.

In der Grundschule Waldau-Langenordnach sind am Mittwoch sechs Erstklässler aus Waldau und Langenordnach eingeschult worden. Zusammengenommen 32 Schüler werden in zwei Kombiklassen unterrichtet, jahrgangsübergreifend von Klasse eins und zwei sowie Klasse drei und vier wird gelernt. "Alles bestens", freut sich Ulrike Lickert. Im Lehrerkollegium haben sich keine Änderungen ergeben, ihre Grundschule ist mit drei festen Lehrkräften und zwei Religionslehrerinnen ausreichend versorgt. In der Konferenz wird das Projekt festgelegt, das sich wie ein roter Faden durch das Schuljahr ziehen wird. Glücklicherweise ist die Schule wieder ans Internet angeschlossen, freut sich Lickert, seit Juli war sie offline. Nicht geklappt hat das kleine Bauvorhaben zur Sanierung des Eingangs. Das Vorhaben ist zurückgestellt, bis eine gute Lösung gefunden ist. Weiterhin besteht der Wunsch der Schüler, dass ihre Toiletten saniert werden.